Ortsgemeinde Asbach
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Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

20.07.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Kronkorken sammeln"

Garten- und Sommerfeste, Kirmes und Dorffeste – gerade jetzt treffen sich bei vielen Gelegenheiten die Menschen, sitzen draußen, grillen, feiern und stoßen mit einem kühlen Getränk an. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie wertvoll Kronkorken sind? Sie haben einen Durchmesser von 3 cm und wiegen gerade einmal 2 Gramm, sie bestehen aus Kunststoff und Weißblech. Beide Bestandteile lassen sich gut recyceln. Einzelne Kronkorken gehören in die grüne Tonne, größere Mengen können kostenfrei an den Wertstoffhöfen abgegeben werden.

Sie können aber auch mit den gesammelten Kronkorken Gutes tun. Die Auszubildenden der Firma Wirtgen unterstützen seit September 2020 den Förderkreis Bonn e.V. Dieser hat 2015 eine Kronkorken-Sammelaktion ins Leben gerufen. Die Spenden kommen den Patienten der onkologischen Kinderstation der Uniklinik Bonn zugute. Durch die Verschrottung von Kronkorken wird ein Geldbetrag erzielt, der in Spiel-, Bastel- und Freizeitangebote etc. investiert wird.

Helfen Sie also mit. Sammeln Sie einfach alle Kronkorken und geben Sie diese an einer Sammelstelle, z.B. bei der Firma Wirtgen ab. Achten sie auf Aktionen anderer Vereine und Einrichtungen. Inzwischen ist vielen klar geworden, dass Kronkorken ein wichtiger Rohstoff und zu wertvoll sind, um einfach im Müll zu landen. Und total schädlich für die Umwelt ist es, sie einfach in der Natur zu entsorgen.


20.07.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Wasser ist kostbar"

 

Die anhaltende Trockenheit in diesem Jahr macht uns allen zu schaffen. Die Landwirte klagen, der Wald ist durch Brände gefährdet. Tiere, die sich sonst an den Regenpfützen laben, müssen durch Vogeltränken unterstützt werden.

Jeder Mensch verbraucht täglich ungefähr 125 Liter Wasser, der geringste Teil davon wird zum Trinken verwendet. Wasser sparen ist unglaublich wichtig. Das ist im Haushalt, im Badezimmer, in der Küche und auch im Garten schon ohne viel Aufwand möglich. Im Badezimmer wird durchschnittlich das meiste Wasser verbraucht. Fangen Sie dort an und nehmen Sie einzelne Tipps in Ihre Alltagsroutine auf, sodass sie schnell zur Gewohnheit werden. Sie werden überrascht sein, dass viele Anregungen zum Wasser sparen, keine große Umstellung bedeuten. Hier nun einige Tipps:

Wassersparende Armaturen installieren. Durch wassersparende Armaturen oder Durchflussbegrenzer lassen sich die Wasserkosten deutlich senken. Perlatoren, Wassersparbrausen und Ähnliches können auch nachträglich angebracht werden. Herkömmliche Duschbrausen haben einen Durchfluss von 12 bis 15 Litern Wasser pro Minute, Wassersparbrausen nur 6 bis 9 Liter. Das reduziert Wasser- und Energiekosten.

Hände mit kaltem Wasser waschen und das Wasser während des Zähneputzens abstellen oder wenn Sie sich unter der Dusche einschäumen.

Armaturen und Duschbrausen regelmäßig mit Essig entkalken, das erhöht deren Lebensdauer und kostet nicht viel.

Tropfende Wasserhähne reparieren. Ein einziger tropfender Wasserhahn kann pro Tag 45 Liter kostbares Trinkwasser verschwenden - also kleiner Aufwand, große Wirkung!

Sparsames Toilettenspülen spart ebenfalls viele Liter Wasser. Benutzen Sie die Stopptaste, spülen Sie nur so lange wie nötig und so kurz wie möglich.

Geschirrspüler möglichst voll beladen und mit dem Sparprogramm laufen lassen.  

Waschmaschine immer gut befüllen und die niedrigste benötigte Temperatur wählen; nicht vorwaschen.

Obst und Gemüse in einer Schüssel waschen. Eine große mit Wasser gefüllte Schale genügt und Sie können das Wasser sogar anschließend noch zum Gießen der Blumen verwenden.

Regenwasser zur Bewässerung des Gartens nutzen. Eine Regentonne gibt es für wenig Geld im lokalen Baumarkt. Wenn Sie darauf achten, dass die Regentonne nur bei Regen geöffnet ist, vermeiden Sie einen Wasserverlust durch Verdunstung und das Hereinfallen von durstigen Tieren.

 

 


07.07.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Pulver contra Tabs"

 

Nutzen Sie bei Ihrer Waschmaschine oder in Ihrer Spülmaschine Pulver oder Tabs? Sauber werden Wäsche oder Geschirr bei beiden Varianten. Doch was ist umweltfreundlicher? Betrachten wir dies beim Geschirrspüler:

 

·      Pulver lässt sich genau dosieren. Sie können die Menge der Befüllung und der Verschmutzung des Geschirrs anpassen. Sie belasten mit der richtigen Dosierung weniger die Umwelt, da der Rest bei zu viel Reinigungsmittel ins Abwasser gelangt und dort schwer abzubauen ist.

·      Tabs sind oftmals einzeln in Folie verpackt, so entsteht unnötiger Müll.

·      Außerdem schonen sie Ihren Geldbeutel. Beim Pulver müssen Sie bei einem Spüldurchlauf mit Kosten von einigen Cent rechnen, bei Tabs in der Regel 20 Cent.

 

Wer der Umwelt und seinem Portemonnaie etwas Gutes tun will, nutzt richtig dosiertes Pulver zum Spülen und Waschen.


30.06.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Waldbränden vorbeugen"


Waldbrände gibt es nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in unserer Nähe wie zum Beispiel in Traisen (Landkreis Bad Kreuznach). Die Gründe sind vielfältig. Allerdings trägt die Klimaveränderung nicht alleine die Verantwortung. Leider werden viele Waldbrände durch menschliches Fehlverhalten verursacht. Wir alle lieben Wanderungen oder Spaziergänge im Wald. Doch wie verhalte ich mich richtig?

·      Rauchen Sie nicht und werfen erst recht keine Zigarettenstummel im Wald weg. In Rheinland-Pfalz herrscht ein ganzjähriges Rauchverbot im Wald, in Nordrhein-Westfalen ist Rauchen vom 1. März bis zum 31. Oktober nicht gestattet.

·      Werfen Sie keine Zigaretten aus dem (fahrenden) Auto.

·      Dass Sie im Wald oder am Waldrand kein Feuer entzünden, ist selbstverständlich.

·      Grillen Sie nur an den dafür ausgewiesenen Grillplätzen.

·      Werfen Sie keine Glas- oder Kunststoffflaschen und Metalldosen weg. Sie können durch Sonnenbestrahlung Laub oder Gras entzünden.

·      Stellen Sie Ihr Auto auf den dafür vorgesehen Parkplätzen ab und nicht einfach auf Waldwegen oder Flächen mit leicht entzündbarem Untergrund. Die heiß gelaufenen Katalysatoren sind eine Gefahr.

Wenn Sie als Waldbesucher diese Regeln beherzigen, werden wir hier lange Freude an unseren Wäldern haben.

Tipp: Bevor Sie einen Ausflug in den Wald unternehmen, prüfen Sie den Waldbrandgefahrenindex vom Deutschen Wetterdienst. Dieser zeigt von März bis Oktober für verschiedene Regionen in ganz Deutschland die aktuelle Waldbrandgefahr an – von Stufe 1 (sehr geringe Gefahr) bis Stufe 5 (sehr hohe Gefahr).