Ortsgemeinde Asbach
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Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

25.11.2025 - Der Umwelt zuliebe "Am 5. Dezember ist internationaler Tag des Ehrenamtes"

 

Besonders Natur und Umwelt leben vom ehrenamtlichen Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger. Ob es nun beim Tag „Asbach räumt auf“ oder beim Verein Anual ist, ohne die Mitarbeit der Menschen ginge nichts. In einigen Dörfern gibt es Patinnen und Paten für die Spielplätze, die Initiative „Kirche kreativ“ hat mit dem Ausschuss für Umwelt-, Klima und Artenschutz Baumpflanzaktionen durchgeführt, in vielen Privatgärten, auf Außenanlagen von Gewerbebetrieben und im öffentlichen Grün wurden Lebensräume für Insekten und andere Tiere geschaffen. Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Einige Maßnahmen zur Pflege und zum Erhalt von Natur und Landschaft und die damit verbundenen Aufgaben sind nur durch die Unterstützung von Ehrenamtlichen möglich.

 

Der Tag des Ehrenamtes ist Anlass und Gelegenheit, allen Bürgerinnen und Bürgern herzlich zu danken für ihren Einsatz zum Wohle der Natur und der Menschen. Ohne diese Unterstützung wäre vieles nicht möglich! Danke.


03.11.2025 - Der Umwelt zuliebe "Umweltschutz ist nachhaltige Gesundheitsvorsorge!"

 

Wir Menschen sind sehr vielen unterschiedlichen Einflüssen aus der Umwelt ausgesetzt. Diese können nützlich und förderlich für unser Wohlbefinden sein, sie können die Gesundheit aber auch stark beeinträchtigen.

 

Chemische und biologische Schadstoffe in der Atemluft führen z.B. zu Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis, Schadstoffe in Produkten und der Nahrung zu Nahrungsmittelallergien. Lärmbelästigung kann innere Unruhe auslösen, Stress oder sogar Bluthochdruck. Feinstaub, Ozon, UV-Strahlung, verrauchte Räume sind z.B. auch Umwelteinflüsse, die für chronische und komplexe Erkrankungen mitverantwortlich sind.

 

Diese Aufzählung ist keineswegs vollständig und umfassend. Sie soll nur zeigen, wie stark die Umwelt und unsere Gesundheit zusammenhängen. Kurz gesagt: Gesundheit und Umwelt sind die zwei Seiten einer Medaille.


28.10.2025 - Der Umwelt zuliebe "Biotonne vor Frost schützen"

 

In den nächsten Wochen kann es kalt und frostig werden kann. Dann müssen wir auf die Befüllung der Biotonne achten., denn ab November wird sie im 3-Wochen-Rhythmus geleert.

Immer wieder kommt es vor, dass die Biotonnen sich nach frostigen Nächten und bei Minustemperaturen nicht oder nur teilweise leeren lassen, weil der Inhalt der Tonnen ein- oder angefroren ist. Gerade feuchte Abfälle, wie z.B. Laub oder Speisereste, können schnell an der Innenwand oder am Tonnenboden festfrieren und rutschen deshalb beim Leerungsvorgang nicht heraus.

Dazu erläutert die Abfallwirtschaft des Kreises:

Entgegen der landläufigen Meinung lässt sich das Problem nicht dadurch lösen, dass die Tonnen beim Kippvorgang noch stärker angeschlagen werden. Die durch den Frost unterkühlten Tonnen können dabei zu Bruch gehen und müssten alljährlich unter hohen Kosten ersetzt werden. Auch ist das Abfuhrpersonal nicht verpflichtet, festgefrorene Abfälle zu lösen.

Abhilfe kann hingegen jeder leicht selbst schaffen. Die Abfallberatung empfiehlt:

·      Legen Sie den Tonnenboden mit einer dicken Lage zerknülltem Zeitungspapier oder mit Eierkartons aus. Dadurch wird die Feuchtigkeit aufgesaugt und der Müll hat keinen direkten Bodenkontakt. Geben Sie keinesfalls nasses Laub als erste Schicht in die Tonne.

·      Wickeln Sie feuchte Bioabfälle und Essensreste mehrlagig in Zeitungspapier ein. Lassen Sie Kaffeefilter und Teebeutel bereits in der Küche gut abtropfen.

·      Stellen Sie die Tonne möglichst an einem geschützten, frostfreien Ort auf und erst am Leerungstag um 6.00 Uhr an die Straße. Wenn das nicht möglich ist, lösen Sie die festgefrorenen Abfälle kurz vor der Entleerung vorsichtig mit einem Spaten von der Tonnenwand ab.

Ausnahmsweise werden bei der nächsten regulären Leerung neben der Tonne bereitgestellte Mehrmengen mitgenommen. Bioabfälle sollten sich möglichst in Papiersäcken oder Pappkartons befinden. Weitere Infos finden Sie unter https://www.abfall-nr.de oder am Bürgertelefon der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied (02631/803-308).


28.10.2025 - Der Umwelt zuliebe "Nützliches Nichtstun"

Gerade im Herbst lässt sich einiges für die Artenvielfalt tun. Und zwar in erster Linie, indem man weniger tut. Es ist Zeit, den Garten winterfest zu machen. Der Natur tut man allerdings keinen Gefallen, wenn alles ordentlich, sauber und aufgeräumt ist. Ihr wäre ein wenig kreative Unordnung lieber. Denn viele nützliche Insekten und Kleintiere sind im Herbst auf der Suche nach einem Winterquartier. Dafür brauchen sie Unterschlupfmöglichkeiten, Nistmaterial oder Nahrung. Vermeintlicher Abfall ist für sie Lebensraum, ein strukturreicher Garten ein kleines Paradies. Laub ist ein natürlicher Winterschutz für Pflanzen und Tiere und hat gleich mehrere Vorteile. Er bietet Igeln und anderen Tieren ein Quartier in der kalten Jahreszeit, denn das Laub isoliert und bietet einen gemütlichen Unterschlupf. Wildbienen und andere Insekten nisten sich in verdorrten Pflanzenstängeln ein. Vögel klauben Samen aus den trockenen Samenständen, wenn im Winter das Nahrungsangebot knapp wird. Und im Frühling nutzen sie Pflanzenreste, um daraus neue Nester zu bauen. Wer aber Verdorrtes auf keinen Fall stehen lassen will, kann es gebündelt in eine Ecke stellen. Wildbienen und Co. finden es garantiert auch dort.

Nach dem Winter ist das Laub von tausenden Lebewesen abgebaut und in wertvollen Humus umgewandelt. Die Nährstoffe bleiben im Garten. Und noch ein Vorteil: Im Frühjahr danken es Ihnen die Igel und übernehmen die Kontrolle, falls Sie zu viele Käfer, Larven und Würmer im Garten haben sollten.

Jetzt ist im Garten Nichtstun nützlich! Mit etwas Mut zur Unordnung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität.