In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.
Oh Schreck – Sie haben vergessen Geschenkpapier zu kaufen oder zu wenig besorgt? Seien Sie froh und nutzen Sie kreative Alternativen – die Umwelt dankt es Ihnen.
Fast 500 Millionen Liter Wasser und 50 Millionen Kilowattstunden Energie werden verbraucht, wenn jeder Deutsche nur eine Rolle handelsübliches Geschenkpapier kauft und benutzt. Noch schlimmer sind durchsichtige Folien aus Erdöl und Schmuckpapier, das mit Alu beschichtet ist. Und das alles nur für das kurze Erlebnis des Auspackens.
Ein Geschenk unverpackt zu überreichen, nimmt den Überraschungseffekt, auch das gehört zum Schenken dazu. Packen Sie doch einfach die Geschenke umweltbewusst ein: Geschirrtücher oder Stoffreste eignen sich gut. Bei der ersten Möglichkeit hat der Beschenkte noch ein zusätzliches Geschenk, Stoffreste hat nahezu jeder zuhause. Es eignen sich auch ausrangierte Tücher, Schals usw.
Zeitungspapier ist eine andere Möglichkeit, verziert mit hübschen Bändern sieht das apart aus. Oder nutzen Sie alte Landkarten, Seiten aus einem überholten Atlas, Notenblätter, die nicht mehr gebraucht werden. Das Geschenk dann mit Bast, Naturmaterialien wie Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben geschmückt, ist es ein echter Hingucker.
Einweckgläser sind eine andere Möglichkeit, um kleine Geschenke, Gutscheine, Geldscheine usw. zu verpacken. Sie lassen sich bemalen, mit allerhand Naturmaterial befüllen und sind zudem noch weiter verwendbar, z.B. als kleine Blumenvase, Behälter für Tee usw.
Gesegnete Weihnachtstage und alles Gute für das Jahr 2026.
Bleiben Sie gesund!
Haben Sie nicht auch eine Schublade mit alten Handys und wissen nicht, wo Sie diese entsorgen können? Gerade zu Weihnachten wird sicher auch das ein oder andere Mobiltelefon auf dem Gabentisch liegen. Sie können ihr altes natürlich wieder verkaufen bei sog. Resellern oder Sie fügen es unentgeltlich dem Recycling zu.
Im Rathaus der Verbandsgemeinde Asbach steht eine Handy-Sammelbox zur Verfügung. Die Mobiltelefone werden dort gesammelt und dann zum Recyceln an entsprechende Stellen weitergegeben.
Das Besondere: Jedes Mobiltelefon enthält neben den Schwermetallen in den Akkus, wertvolle und sehr seltene Rohstoffe (Silber, Gold, Kupfer), die sich im Recycling wiedergewinnen lassen. Beispielweise enthalten ca. 40 Handys so viel Gold wie eine Tonne Golderz. Die Gewinnung dieser Rohstoffe greift stark in die Natur und Umwelt ein und findet oft unter inhumanen Bedingungen statt. Beim Recyceln werden diese Rohstoffe fachmännisch ausgebaut und können so wiederverwendet werden. Natürlich werden dabei auch alte Daten unwiderruflich gelöscht, sinnvoll ist jedoch, Sie löschen diese komplett selbst.
Das Recyceln von Handys leistet also einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Besonders Natur und Umwelt leben vom ehrenamtlichen Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger. Ob es nun beim Tag „Asbach räumt auf“ oder beim Verein Anual ist, ohne die Mitarbeit der Menschen ginge nichts. In einigen Dörfern gibt es Patinnen und Paten für die Spielplätze, die Initiative „Kirche kreativ“ hat mit dem Ausschuss für Umwelt-, Klima und Artenschutz Baumpflanzaktionen durchgeführt, in vielen Privatgärten, auf Außenanlagen von Gewerbebetrieben und im öffentlichen Grün wurden Lebensräume für Insekten und andere Tiere geschaffen. Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Einige Maßnahmen zur Pflege und zum Erhalt von Natur und Landschaft und die damit verbundenen Aufgaben sind nur durch die Unterstützung von Ehrenamtlichen möglich.
Der Tag des Ehrenamtes ist Anlass und Gelegenheit, allen Bürgerinnen und Bürgern herzlich zu danken für ihren Einsatz zum Wohle der Natur und der Menschen. Ohne diese Unterstützung wäre vieles nicht möglich! Danke.
Wir Menschen sind sehr vielen unterschiedlichen Einflüssen aus der Umwelt ausgesetzt. Diese können nützlich und förderlich für unser Wohlbefinden sein, sie können die Gesundheit aber auch stark beeinträchtigen.
Chemische und biologische Schadstoffe in der Atemluft führen z.B. zu Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis, Schadstoffe in Produkten und der Nahrung zu Nahrungsmittelallergien. Lärmbelästigung kann innere Unruhe auslösen, Stress oder sogar Bluthochdruck. Feinstaub, Ozon, UV-Strahlung, verrauchte Räume sind z.B. auch Umwelteinflüsse, die für chronische und komplexe Erkrankungen mitverantwortlich sind.
Diese Aufzählung ist keineswegs vollständig und umfassend. Sie soll nur zeigen, wie stark die Umwelt und unsere Gesundheit zusammenhängen. Kurz gesagt: Gesundheit und Umwelt sind die zwei Seiten einer Medaille.