Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

Tipp 2 - Kork ein wertvolles Naturprodukt

Kork ist ein Naturprodukt aus der Rinde der Korkeiche, die im westlichen Mittelmeerraum zuhause ist. Von der Pflanzung bis zur ersten Ernte vergehen etwas 35 Jahre, danach darf die Rinde alle 8-9 Jahre geschält werden. Korken sind also ein viel zu wertvoller Rohstoff, um sie einfach wegzuwerfen.

Flaschenkorken werden im Landkreis Neuwied bereits seit 1993 in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen für einen gemeinnützigen Zweck gesammelt und den diakonischen Werkstätten in Kork zur Verfügung gestellt.

Entstanden ist die Idee des Korken-Sammelns und Verwertens aus dem Wortspiel "Korken für Kork".

Die Flaschenkorken (keine „Plastik“-korken) wurden zunächst von den behinderten Mitarbeitern der Korkverarbeitung sortiert, geschrotet und über den Bio-Baustoffhandel vertrieben. Seit 1. Juli 2014 werden alle gesammelten Korken an eine langjährige Partnerfirma verkauft. Diese vergütete bereits bisher die sortierten Natur- und Presskorken für die Weiterverarbeitung zu Korkplatten.

Der soziale Aspekt in Form von Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ist weggefallen. Geblieben ist aber der Erlös aus der Sammlung und dem Verkauf der Korken. Dieser Erlös kommt weiterhin den Menschen mit Behinderung in der Diakonie Kork zugute. Geblieben ist auch der mit „Korken für Kork“ verbundene Nachhaltige Umgang mit Ressourcen.

Korken sammeln bedeutet.......

.... Wiederverwertung von Abfällen
.... finanzielle Unterstützung der Diakonie Kork

In unserer Verbandsgemeinde können die Korken in Asbach bei der Verbandsgemeindeverwaltung, Flammersfelder Str. 1 und in Neustadt im Bürgerhaus, Raiffeisenstr. 9 abgegeben werden.

Korken für KorkFlaschenkorken
 

Tipp 1 - Mülltrennung: Deckel von Joghurtbechern

Wussten Sie, dass der Deckel vom Joghurtbecher getrennt werden muss, auch wenn beides in der grünen Tonne landet? Der Becher ist in der Regel aus Kunststoff, der Deckel aus Aluminium. Sind beide Teile noch miteinander verbunden, können sie von der Sortieranlage nicht identifiziert werden. Die Folge: Es kann sein, dass der Joghurtbecher nicht recycelt wird.


Übrigens: Verpackungen müssen nur restentleert sein, eine Säuberung ist nicht erforderlich. Da Kunststoffe vor dem Recycling heiß ausgewaschen werden, verschwenden wir dadurch nur unnötig Wasser.