In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.
Nutzen Sie bei Ihrer Waschmaschine oder in Ihrer Spülmaschine Pulver oder Tabs? Sauber werden Wäsche oder Geschirr bei beiden Varianten. Doch was ist umweltfreundlicher? Betrachten wir dies beim Geschirrspüler:
· Pulver lässt sich genau dosieren. Sie können die Menge der Befüllung und der Verschmutzung des Geschirrs anpassen. Sie belasten mit der richtigen Dosierung weniger die Umwelt, da der Rest bei zu viel Reinigungsmittel ins Abwasser gelangt und dort schwer abzubauen ist.
· Tabs sind oftmals einzeln in Folie verpackt, so entsteht unnötiger Müll.
· Außerdem schonen sie Ihren Geldbeutel. Beim Pulver müssen Sie bei einem Spüldurchlauf mit Kosten von einigen Cent rechnen, bei Tabs in der Regel 20 Cent.
Wer der Umwelt und seinem Portemonnaie etwas Gutes tun will, nutzt richtig dosiertes Pulver zum Spülen und Waschen.
Waldbrände gibt es nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in unserer Nähe wie zum Beispiel in Traisen (Landkreis Bad Kreuznach). Die Gründe sind vielfältig. Allerdings trägt die Klimaveränderung nicht alleine die Verantwortung. Leider werden viele Waldbrände durch menschliches Fehlverhalten verursacht. Wir alle lieben Wanderungen oder Spaziergänge im Wald. Doch wie verhalte ich mich richtig?
· Rauchen Sie nicht und werfen erst recht keine Zigarettenstummel im Wald weg. In Rheinland-Pfalz herrscht ein ganzjähriges Rauchverbot im Wald, in Nordrhein-Westfalen ist Rauchen vom 1. März bis zum 31. Oktober nicht gestattet.
· Werfen Sie keine Zigaretten aus dem (fahrenden) Auto.
· Dass Sie im Wald oder am Waldrand kein Feuer entzünden, ist selbstverständlich.
· Grillen Sie nur an den dafür ausgewiesenen Grillplätzen.
· Werfen Sie keine Glas- oder Kunststoffflaschen und Metalldosen weg. Sie können durch Sonnenbestrahlung Laub oder Gras entzünden.
· Stellen Sie Ihr Auto auf den dafür vorgesehen Parkplätzen ab und nicht einfach auf Waldwegen oder Flächen mit leicht entzündbarem Untergrund. Die heiß gelaufenen Katalysatoren sind eine Gefahr.
Wenn Sie als Waldbesucher diese Regeln beherzigen, werden wir hier lange Freude an unseren Wäldern haben.
Tipp: Bevor Sie einen Ausflug in den Wald unternehmen, prüfen Sie den Waldbrandgefahrenindex vom Deutschen Wetterdienst. Dieser zeigt von März bis Oktober für verschiedene Regionen in ganz Deutschland die aktuelle Waldbrandgefahr an – von Stufe 1 (sehr geringe Gefahr) bis Stufe 5 (sehr hohe Gefahr).
Auch Vogelkundler sind unterschiedlicher Meinung, wenn es darum geht, ob man auch jetzt in dieser Jahreszeit die Vögel füttern soll. Das Vogelhäuschen im Garten oder vor dem Fenster bringt uns die Natur nahe - ihre Schönheit und ihre Vielfalt. Vögel zu beobachten, wenn sie sich im Futterhäuschen tummeln, weckt unser Interesse und unsere Begeisterung und sicher auch die Lust, unsere Gärten und die Wegränder naturbewusster zu gestalten.
Schon das ist Grund genug, die heimischen Vögel auch im Sommer zu füttern und sie dabei zu beobachten. Allerdings müssen ein paar Dinge beachtet werden:
· Wählen Sie passendes Futter, z.B. Sonnenblumenkerne. Verderbliche Essenreste, Brot oder Salziges sind tabu. Bei Meisen Knödel in Plastiknetzen können sich die kleinen Piepmätze verheddern.
· Schützen Sie das Futter vor Schmutz und Nässe. Machen Sie die Futterhäuschen und Vogeltränken regelmäßig sauber, um Infektionen zu vermeiden.
· Stellen Sie die Futterstellen so auf, dass Katzen sich nicht heimlich und geschützt anschleichen können.
Im Sommer besuchen oft viel mehr Vögel die Futterhäuschen, weil nach der Brutzeit mit den vielen Jungvögeln einfach mehr Vögel bei uns leben als im Winter. Das Angebot an Futter im Sommer erleichtert den älteren Vögeln die Nahrungssuche und die knappe Insektenbeute kann von den Eltern vor allem an die Jungvögel verfüttert werden. Später, wenn der Nachwuchs flügge ist, schätzt auch er das Angebot in den Vogelhäuschen. Dadurch hat er eine höhere Überlebenschance.
Das Füttern von Wasservögeln schadet den Tieren sehr und belastet die Umwelt. Daher ist diese Art der Fütterung untersagt.
Der NABU empfiehlt die Vogelfütterung wie oben beschrieben allen Menschen, die Spaß daran haben.
In den nächsten Monaten kann es richtig heiß werden. Denken Sie bitte dabei auch an unsere Gartentiere wie Igel, Schmetterlinge, Vögel, Kröten, Bienen und Co.
Wenn es heiß und trocken ist, müssen Vögel mehr trinken – genau wie wir.
Vögel müssen zweimal am Tag trinken, damit sie genügend Flüssigkeit aufnehmen. Im Sommer sind viele Pfützen und Gräben ausgetrocknet, deshalb brauchen sie jetzt Wasser von uns, mit einer Vogeltränke aus Ton oder festem Plastik. Alte Blumentopf-Untersetzer eignen sich ideal als Vogeltränke, es tun aber auch eine flache Schüssel oder ein ausrangierter Suppenteller. Wichtig ist, dass die Tränke am Rand flach und ihr Untergrund rau ist, damit die Vögel gut an das Wasser kommen und nicht rutschen.
Vögel trauen sich nur an eine Wasserstelle heran, wenn sie ihnen sicher erscheint. Am besten steht die Vogeltränke an einem Ort, von dem aus die Vögel ihre Umgebung gut beobachten können. Die Tränke darf nicht direkt auf dem Boden, sondern muss leicht erhöht stehen. Sie sollte ungefähr drei Meter vom nächsten Gebüsch entfernt sein, damit die Vögel beim Trinken nicht von Feinden überrascht werden. Allerdings ist ein Baum in der Nähe vorteilhaft – dann können sich die Vögel schnell in Sicherheit bringen, wenn sich doch einmal Gefahr nähert.
Das Wasser in der Vogeltränke muss regelmäßig gewechselt und die Tränke gesäubert werden, sonst können sich in den kleinen Wasserstellen Salmonellen und Trichonaden bilden. Wenn die Vögel verschmutztes Wasser trinken, ist das für sie tödlich. Dafür reicht es, wenn das alte Wasser weggekippt und die Tränke mit heißem Wasser und einer Bürste gereinigt wird. Da Vögel sehr empfindlich sind, sollte auf keinen Fall chemische Reinigungsmittel benutzt werden.