Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

04.06.2024 - Der Umwelt zuliebe: "Brot nicht wegwerfen"

Dem einen ist es schlicht zu trocken und altbacken, dem anderen einfach zu hart. Oder es ist nicht mehr essbar, weil schimmelig. Brot und Backwaren gehören deshalb zu den Lebensmitteln, die besonders oft weggeworfen werden. Von allen vermeidbaren Lebensmittelabfällen machen Brot und Backwaren rund 13 % aus - so eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung. Dabei ist Brot eines unserer wichtigsten Grundnahrungsmittel.

Es gibt Tricks, den Alterungsprozess aufzuhalten oder altbackenem Brot einen Frischekick zu verpassen. Hier die Ideen der Initiative „Zu gut für die Tonne!“

·         Am besten bewahrt man Brot bei Zimmertemperatur in einer Papiertüte, einem Leinenbeutel, in Brotkästen, -töpfen oder -boxen auf. Durch regelmäßige Reinigung der Brotkästen mit Essig kann Schimmel vorgebeugt werden.

·         Im Kühlschrank trocknet Brot schnell aus, deshalb ist eine Lagerung dort nur an besonders feuchten und warmen Sommertagen empfehlenswert.

·         Schon bei der Auswahl des Brotes sollte an die Haltbarkeit gedacht werden. Denn je höher der Anteil an Roggen und Vollkorn, desto länger hat man in der Regel etwas davon.

·         Wer größere Mengen kauft, sollte zu ungeschnittenem Brot greifen. Denn ganze Brotlaibe sind länger haltbar als geschnittenes Brot.

·         Besonders in kleinen Haushalten macht das Einfrieren von Brot Sinn. Brotscheiben, ganze Laibe oder Teilstücke können gut im verschlossenen Tiefkühlbeutel bei minus 18 Grad für ein bis drei Monate eingefroren und nach Bedarf wieder aufgetaut werden. Das Auftauen bei Zimmertemperatur dauert ungefähr fünf Stunden, einzelne Scheiben können einfach direkt in den Toaster.

·         Bei altbackenem Brot, das natürlich noch nicht Schimmel angesetzt hat, hilft der Anfeuchte-Trick: Dafür die Kruste mit Wasser anfeuchten und anschließend aufbacken. Dann ist es wieder fast so lecker wie am ersten Tag.

Ist das Brot dann doch mal angeschimmelt - weg damit! Denn auch bei nur einzeln erkennbaren Schimmelstellen oder -punkten kann man davon ausgehen, dass bereits das ganze Brot vom Schimmelpilz befallen ist und nicht mehr verzehrt werden sollte. www.flz.de

 

27.05.2024 - Der Umwelt zuliebe: " Natur genießen ohne Müll"

 

Wir genießen den Aufenthalt in der freien Natur, wandern durch unsere Heimat, erfreuen uns an Feld, Wald und Flur. Ob im Alleingang, mit der Familie oder mit Freunden – für den Antrieb sorgt der Wunsch nach Erholung in unberührter Natur.

 

Nachdem in vielen Orten im Frühling kräftig „aufgeräumt“ wurde, müssen wir alle dafür Sorge tragen, dass es so bleibt. Denn unser Konsum hinterlässt Spuren.
Größtenteils handelt es sich bei den Rückständen um Polyethylen – und das wird vor allem für Verpackungen verwendet. Die Ursachen mögen vielfältig sein, und der Wind hilft kräftig mit beim Streuen. Verantwortlich sind aber wir selber dafür, wenn wir direkt vor Ort unseren Abfall hinterlassen. Was nicht eingesammelt wird, bleibt meist sehr lange liegen, denn bei PET-Flaschen, Alufolie, Zigarettenstummel und Co. dauert die Zersetzung Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte.

 

Besonders Zigarettenkippen sind nicht nur gefährlich für die Rauchenden, sondern führen zu Schäden in der Umwelt. In Zigaretten sind über 7.000 Schadstoffe enthalten, wovon nachweislich 50 krebserregend sind. Die Filter einer Zigarette haben, wie der Name sagt, die Funktion, einen Großteil der Giftstoffe herauszufiltern, d.h. dieser Teil bleibt in den Fasern hängen und sammelt sich dort hochkonzentriert an. Sobald die benutzten Filter dann mit Wasser in Berührung kommen, lösen sich die Stoffe und treten in das Wasser und letztlich in die Umgebung über.

 

Deshalb gilt: Alles, was wir auf unseren Wanderungen und Spaziergängen mitnehmen, sollte entweder verzehrt oder wieder mit zurückgenommen werden. Nehmen Sie einen Beutel für Ihren Müll mit und vor allem Taschenaschenbecher für die Kippen.

 

 

15.05.2024 - Der Umwelt zuliebe: "Weltbienentag am 20. Mai 2024"

Der Umwelt zuliebe: Weltbienentag (20. Mai 2024)

 

Seit 2018 wird der Weltbienentag gefeiert, ausgerufen von den Vereinten Nationen. Der Tag ist dem kleinen Nutztier gewidmet, um das Bewusstsein für die wichtige Rolle der Insekten zu erhöhen und auf ihre schwindenden Bestände aufmerksam zu machen. Ohne Bienen wäre vieles nicht denkbar: Ihre großartigen Leistungen begegnen uns jeden Tag. Bienen sorgen für unsere Nahrung und Gesundheit. Ihre Bauwerke und ihr Sozialverhalten sind für uns Innovationstreiber in Technik und Informatik. Kaum ein Tier begleitet die Entwicklung der Menschen so lange wie die Biene. 75 Prozent der globalen Nahrungsmittelpflanzen sind von der Bestäubung insbesondere durch Bienen abhängig. Allein für medizinische Zwecke verwenden wir heute über 50.000 bienenbestäubte Pflanzenarten. Die Wabenbauweise der Bienen ist aus Flug- und Fahrzeugbau nicht mehr wegzudenken. Die hocheffiziente Sammelweise der Arbeiterinnen eines Bienenvolks ist beispielsweise Vorbild in Logistikprozessen, Computerprogrammen und sozialen Netzwerken. (www.weltbienentag.de)

Die Gründe für das Sterben von Honig- und Wildbienen sind vielschichtig. Die Nistmöglichkeiten werden immer seltener, da Flächen versiegelt und Totholz entfernt wird. Rund 300 von 560 Wildbienenarten stehen in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Monokulturen in der Landwirtschaft haben das Nahrungsangebot für Insekten auf Feldern und in Gärten reduziert. Bei gefüllten - also gezüchteten – Blüten finden Bienen keinen Nektar und keine Pollen. Und Pflanzenschutzmittel wirken oft nicht nur auf Schädlinge, sondern auch auf Bienen. Denn sie stören ihre Orientierung und schwächen ihr Immunsystem.

Ob im Haushalt, im Garten oder auf dem Balkon - mit wenig Aufwand kann jeder Bienen ganz einfach helfen und ihnen die Nahrungs- und Nistsuche erleichtern, z.B. indem Sie

·      Nistplätze im Garten oder auf dem Balkon schaffen,

·      Wildblumenwiesen anlegen oder zumindest einen wilden Streifen im Garten lassen,

·      Küchenkräuter im Blumenkasten oder auf dem Balkon züchten,

·      Brennnesseljauche statt Kunstdünger verwenden oder

·      nachhaltigen Honig von regionalen Imkern kaufen.

08.05.2024 - Der Umwelt zuliebe: "Tag des Lichtes"

Der Internationale Tag des Lichts wird jedes Jahr am 16. Mai gefeiert, dem Jahrestag des ersten erfolgreichen Laserbetriebs im Jahr 1960 durch den Physiker und Ingenieur Theodore Maiman. Die UNESCO verfolgt mit diesem besonderen Tag viele Ziele. Doch was hat das mit der Umwelt zu tun?

Hier einige Tipps, wie wir mit dem richtigen „Licht“ Energie sparen können. Die effektivste Methode ist immer noch der Wechsel zu LEDs, sie halten länger und sind günstiger im Stromverbrauch. Achten Sie beim Kauf von LEDs auf das Energielabel, je höher, desto besser. Der Umstieg auf LED lohnt sich auch bei Lichterketten. Sie werden ja längst nicht nur zur Weihnachtszeit eingesetzt, sondern gerade jetzt, wo die Zeit der Gartenfeste und -partys beginnt, kommen viele Lichterketten zum Einsatz. Geeignet für draußen oder für Feste im Garten sind Solar-Lampen, damit kommen Sie komplett ohne Strom aus und sparen die Kosten für Teelichter oder Kerzen.

Lampen und Leuchtmittel sollten regelmäßig mit einem Staubmagnettuch abgewischt werden. Auch die Wände und die Einrichtung haben Auswirkungen auf die Helligkeit eines Raums. Nutzen Sie das Tageslicht voll aus, indem Sie zum Beispiel den Schreibtisch an ein Fenster stellen.

Selbstverständlich wird mit dem Internationalen Tag des Lichts also auch aufgerufen, die Energieverschwendung und Lichtverschmutzung zu reduzieren.