Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

Tipp 32 - Saisonkalender Obst und Salat

Im 2. Teil des Saisonkalenders ist ersichtlich, wann Obst und Salat aus unserer Region frisch zur Verfügung stehen. Nach Monaten gegliedert, kann man auf einen Blick erkennen, welche Obstsorten und Salatarten in welchen Monaten erntereif sind. Nutzen Sie regional angebaute und von daher saisonal verfügbare Früchte und Salate. Eine gute Ökobilanz, beste Qualität und feiner Geschmack sprechen für heimische landwirtschaftliche Produkte. Der Saisonkalender wurde vor anderthalb Jahren vom Kreis vorgestellt und steht den Bürgerinnen und Bürgern als pdf-Datei zum Download zur Verfügung unter www.kreis-neuwied.de. Zudem liegen die Kalender im Visitenkartenformat im Gemeindebüro der Ortsgemeinde Asbach und im Rathaus aus.

Tipp 31 - Saisonkalender Gemüse

Im Saisonkalender ist ersichtlich, wann bestimmtes Gemüse aus unserer Region zur Verfügung steht. Nach Monaten gegliedert, kann man auf einen Blick erkennen, welche Gemüsesorten in welchen Monaten erntereif sind. Nutzen Sie regional angebautes und von daher saisonal verfügbares Gemüse. Eine gute Ökobilanz, beste Qualität und feiner Geschmack sprechen für heimische landwirtschaftliche Produkte. Der Saisonkalender wurde vor anderthalb Jahren vom Kreis Neuwied vorgestellt und steht den Bürgerinnen und Bürgern als pdf-Datei zum Download zur Verfügung unter www.kreis-neuwied.de/kv_neuwied/Energie Neuwied/Aktuelles & Service/Saisonkalender/Saisonkalender Plakat1.pdf

Tipp 30 - Das Bundes-Umweltamt rät

Das Umwelt Bundesamt schreibt auf seiner Homepage unter der Rubrik Tipps: Batterien (nicht wiederaufladbar) und Akkus (wiederaufladbar) liefern – „jenseits der Steckdose“ – Strom für mobile Anwendungen. Nicht wiederaufladbare Batterien tun dies allerdings auf sehr ineffiziente Art und Weise. Denn Batterien benötigen für ihre eigene Herstellung 40- bis 500-mal mehr Energie, als sie bei der Nutzung später zur Verfügung stellen. Ähnlich ungünstig sieht es mit den Kosten aus.

Eine Vergleichsrechnung zeigt, dass Energie z.B. aus AA-Batterien mindestens 250-mal teurer ist, als Energie aus der Steckdose. Noch ungünstiger fällt der Vergleich aus, wenn die kleineren AAA-Batterien eingesetzt werden. Hier müssen ca. 160 € ausgegeben werden, um 1 kWh elektrische Energie aus der Steckdose zu ersetzen bzw. ca. 500-mal mehr, als für Strom aus der Steckdose.

Das Bundes-Umweltamt gibt folgende Tipps:

Verwenden Sie netzbetriebene statt batteriebetriebene stationäre Geräte. Wenn Geräte nur stationär genutzt werden, dann sollten sie auch über die Steckdose betrieben werden. Überlegen Sie daher vor einer Anschaffung, wie oft Sie Geräte wie z.B. Bohrmaschinen oder Rasierer außerhalb der Reichweite von Steckdosen benutzen werden und ob Sie dafür bereit sind, wesentliche Nachteile in Kauf zu nehmen. In der Regel sind netzbetriebene Geräte ohne Akku leistungsfähiger und kostengünstiger. Dazu halten netzbetriebene Geräte ohne Akku oft länger, da die abnehmende Akkuleistung häufig für das Lebensdauerende der Geräte verantwortlich ist.

Verwenden Sie batteriefreie oder solare mobile Geräte: Es gibt auch mobile Geräte, die ohne Batterien auskommen (z.B. mechanische oder automatische Uhren) oder solarbetrieben sind (z.B. Solar-Taschenrechner oder Solar-Uhren). Sie erkennen diese Produkte unter anderem an der Kennzeichnung mit dem Blauen Engel und dem Hinweis „weil ohne Batterie“ oder „weil solarbetrieben und schadstoffarm“.

Verwenden Sie Akkus für mobile Geräte, falls die technischen Voraussetzungen Ihres Gerätes eine Wahl zwischen Batterien oder Akkus erlauben. Dann nämlich sind Akkus die bessere Alternative. Durch das mehrfache Wiederaufladen Ihres Akkus mildern Sie die ineffiziente Art der Energieversorgung durch Batterien. Je nach Art und Handhabung können Akkus ca. 200 - 1.000-mal wiederaufgeladen werden, bevor sie das Lebensdauerende erreichen. Eine entsprechend hohe Anzahl an Einwegbatterien lässt sich so einsparen.

Und wenn es dann gar nicht anders geht, dann entsorgen Sie Altbatterien und Altakkus sachgerecht in Sammelboxen (Handel) oder bei kommunalen Sammelstellen. Entnehmen Sie vor der Rückgabe von alten Elektrogeräten Batterien und Akkus - sofern dies durch einfache Handgriffe möglich ist.

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag

Tipp 29 - Lernen wir von unseren Kindern

Viele Grundschulen und Kindergärten führen mit den Kleinen Projekttage zum Thema Umwelt durch. Dabei sammeln die Schülerinnen und Schüler alle möglichen Tipps, wie sie und wir alle dazu beitragen können, unsere Umwelt zu schonen. Hier nun 10 Tipps, die die Kinder einer Grundschule zusammengetragen haben:

  1. Fahre kürzere Strecken nicht mit dem Auto, gehe lieber zu Fuß oder benutze das Fahrrad.
  2. Pflanze in deinem Leben mindestens einen Baum und immer dann, wenn du einen anderen gefällt hast.
  3. Wirf deinen Müll nicht in die Natur.
  4. Verzehre weniger Fleischprodukte und wenn, dann nimm die Produkte aus artgerechter Haltung.
  5. Bevorzuge Bioprodukte, vor allem die, die nicht in Plastik verpackt sind.
  6. Benutze Pumpspray anstatt Spraydosen.
  7. Nimm Stofftaschen anstatt Plastiktüten.
  8. Achte auf recycelte Produkte, z.B. bei Schulheften.
  9. Schalte das Licht aus, wenn du den Raum verlässt.
  10. Trenne den Müll richtig.

Danke an alle Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher und an die Eltern, die schon mit den Kindern ein gutes Umweltbewusstsein erarbeiten. Denn wir alle kennen doch die alte Weisheit: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Tipp 28 - Mikroplastik in Lebensmitteln - nein danke!

Der Umwelt zuliebe: Mikroplastik in Lebensmitteln - nein danke!

Plastik gefährdet nicht nur unsere Umwelt, sondern auch den menschlichen Körper. Denn wir nehmen jeden Tag mikrokleine Kunststoffteilchen über das Essen zu uns. Wieso?

Wir alle kaufen Lebensmittel ein und achten nicht auf die Verpackung. Im Gegenteil: Wenn die Lebensmittel in Kunststoff verpackt oder in Folie eingeschweißt sind, dann halten wir sie für besonders sauber und keimfrei. Dabei essen wir genau dann Mikroplastik mit, den die Lebensmittel aufgenommen haben.

Gerade Produkte mit einem hohen Fettanteil, z.B. Käse oder Fleisch, lösen besonders leicht die Kunststoffpartikel aus der Plastikverpackung. Speziell bei feuchten und fettigen Lebensmitteln sollten Sie auf Plastikverpackungen verzichten.

Nehmen wir z.B. Joghurt im Plastikbecher, etwas ganz Selbstverständliches, doch leider ungesund, da viele Plastikpartikel darin enthalten sind. Kaufen Sie Joghurt im Glas oder noch besser - stellen Sie ihn selber her. Ohne jegliche Kunststoffpartikel ist der Joghurt gesünder, leckerer und besser für die Umwelt.

Oft wird Salat im Supermarkt mit Plastik umhüllt. Wollen Sie mit Ihrem Salat Kunststoffpartikel essen? Sicher nicht! Es gibt in den Geschäften die Auswahl zwischen beidem - Gemüse in Kunststoffverpackung oder lose. Treffen Sie die richtige Wahl. So können Sie definitiv besser genießen!