In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.
Mit der Einführung des Dualen Systems haben sich Wirtschaft und Einzelhandel verpflichtet, Verpackungen nach Gebrauch zurückzunehmen und einer Verwertung zuzuführen. Die grüne Tonne ist also kein Teil der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied, sie ist auch nicht in den Gebühren erfasst. Sie wird z.B. vom Einzelhandel finanziert und auch von diesem beauftragt. Zum 1. Juni 2021 hat die PreZero Gruppe die Recycling- und Entsorgungsaktivitäten im Landkreis übernommen. PreZero bündelt mit der Entsorgung und Sortierung von Abfällen, der Aufbereitung und dem Recycling alle Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette unter einem Dach. Sie sorgt dafür, dass die getrennt erfassten, sortierten und aufbereiteten Wertstoffe zu neuen Produkten verarbeitet werden. Bei Fragen oder Unklarheiten können Sie sich jederzeit mit einer E-Mail unter info.de@prezero.com oder telefonisch unter 02631 89940 an die Firma PreZero wenden.
Die grüne Tonne dient ausschließlich der Erfassung von Verpackungen aus Kunststoff, Metall und sogenannten Verbundverpackungen, die früher mit dem sog. Grünen Punkt gekennzeichnet waren. Hierzu gehören
· Saft- und Milchtüten, Getränkekartons
· Konserven- und Getränkedosen
· Joghurt- und Margarinebecher
· Styropor®- und andere geschäumte Verpackungen
· Wasch-, Spül- und Körperpflegemittelflaschen
· Verpackungsfolien
· Deckel und Verschlüsse
· Vakuumverpackungen
Diese
Verpackungen müssen restentleert sein, eine Säuberung ist nicht erforderlich.
Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton gehören in die blaue Tonne,
Glasflaschen und andere Glasbehälter in die Glascontainer. Für Mehrmengen sind
spezielle Abfallsäcke kostenlos verfügbar. Daneben ist eine kostenfreie
Selbstanlieferung bei den Wertstoffhöfen möglich.
Die
Ortsgemeinde Asbach startet am Samstag,
den 01. April 2023 zeitgleich an mehreren Standorten die diesjährige
Müllsammelaktion.
Bereits zum 34. Mal findet die Umweltaktion „Sauberes Limbach und Umgebung“ statt. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Kirchplatz in Limbach. Die Teilnehmer werden auf vorher festgelegte Säuberungsreviere verteilt. Der gesammelte Müll wird am Limbacher Sportplatz durch den Bauhof der Ortsgemeinde Asbach abgeholt und einer geordneten Entsorgung zugeführt.
Auch
an anderen Punkten der Ortsgemeinde Asbach startet die diesjährige
Aufräumaktion um 10.00 Uhr. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer treffen
sich an folgenden Standorten:
- - Asbach Skaterplatz neben Sportplatz,
- - Altenburg St. Josefskapelle, Burgstr.
- - Heide Bolzplatz, Altenburger Str.
- - Altenhofen Feuerwehrhaus, Schöneberger Str.
- - Oberplag/Hinterplag Spielplatz, Am Spielhügel
-
- Germscheid
Dorfschänke,
An der Holl 13
Von dort aus werden diese durch Mitglieder des Ortsgemeinderates auf verschiedene Bereiche verteilt, um den achtlos weggeworfenen Müll aufzusammeln. Für alle Aktionen empfiehlt sich festes Schuhwerk, Handschuhe und Warnwesten. Müllsäcke werden gestellt.
Immer wieder gab es Umwelttipps, die sich mit den Müllablagerungen in der Natur und im Wald beschäftigen. So haben wir zuletzt in der 1. Februarwoche auf die illegale Müllentsorgung hingewiesen. Aber nicht nur die großen Teile sind schädlich. Wie oft sehen wir an Wegrändern und auf Bürgersteigen ein achtlos weggeworfenes Taschentuch, eine verlorene Gesichtsmaske oder zerknüllte Zigarettenpackungen und Butterbrotbeutel. Gerade am Ende des Winters, wenn wirklich alles Laub von den Bäumen und Sträuchern verschwunden ist, kommen diese unschönen Dinge ans Tageslicht. Dass es egoistisch und rücksichtslos ist, einfach alles fallen zu lassen und dass es schädlich für die Natur und die Tierwelt ist, sagt uns der gesunde Menschenverstand. Und doch passiert es immer wieder. Auf den Geh- und Wanderwegen ist es in den meisten Fällen Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit. Wenn es Sperrmüll, Bauschutt, Batterien, alte Möbel und Gartenabfälle sind, ist es eine bewusste und zudem strafbare Handlung. Das ist dann ein Anblick, der Spaziergänger und Wanderer, Landwirte und Waldbesitzer fassungslos werden lässt.
Damit der Frühling in eine saubere Natur Einzug halten kann, findet auch in diesem Jahr wieder der Aktionstag „Asbach räumt auf“ statt und zwar am Vormittag
des 1. April 2023. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor, denn wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen. Weiter Informationen folgen in den nächsten Ausgaben des Amtlichen Mitteilungsblattes.
An guten Vorsätzen mangelt es uns zum neuen Jahr und gerade auch zu Beginn der Fastenzeit nicht. Warum nur tun wir uns so schwer, sie umzusetzen? Die Klimaerwärmung ist definitiv in unserem Alltag angekommen und wir wissen sehr wohl, wie wir mit unseren Handlungen das Klima beeinflussen. Zu oft stehen uns alte Gewohnheiten im Weg, obwohl wir uns doch im Alltag klimafreundlicher und ressourcenschonender verhalten wollen. Unser Gehirn mag nämlich Altbewährtes, Gewohnheiten erleichtern uns den Alltag. Man putzt sich zum Beispiel die Zähne immer gleich. Das ist praktisch, weil man sich so keine Gedanken darüber machen muss. Hier ein paar Tipps, die helfen, Vorsätze besser in die Tat umzusetzen.
· Wer sich zu viel vornimmt, scheitert schnell. Besser sind kleine, konkrete und machbare Vorsätze. „Am Dienstag und Donnerstag esse ich kein Fleisch mehr“ ‒ das klingt machbarer als „Ich werde weniger Fleisch essen“.
· Optimale Bedingungen erhöhen die Erfolgschancen. Wer z.B. weniger Fleisch essen möchte, muss seine Kochgewohnheiten anzupassen. Legen Sie sich deshalb bald ein paar einfache vegetarische leckere Rezepte zurecht.
· Strategisch platzierte Post-its helfen ebenfalls. Vor dem Einkauf z.B. erinnern sie uns daran, erst einen Blick in den Kühlschrank zu werfen. Wer den Überblick, oder sogar einen Einkaufszettel hat, vermeidet Impulskäufe im Supermarkt leichter.
· Gemeinsame Ziele verbinden und verpflichten. Wer Gewohnheiten zusammen mit Gleichgesinnten verändert, kann Erfolge teilen – und auch mal feiern.
Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen umweltfreundlichem Verhalten und Lebenszufriedenheit auf. Es ist also durchaus möglich, dass eine erfolgreich ins Leben integrierte neue Gewohnheit zu weiteren gewünschten Veränderungen führt. Man nennt es den Domino-Effekt – mit ihm wird Nachhaltigkeit zur Gewohnheit.