Ortsgemeinde Asbach
Familiär
Liebenswert
Lebensfroh
Der Zentrumsort im vorderen Westerwald

Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

06.08.2025 - Der Umwelt zuliebe: "Am 12. August ist Weltjugendtag"

Der Umwelt zuliebe: Am 12. August ist Weltjugendtag.

 

Für die meisten Jugendlichen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt und Klima ein wichtiges Thema. Sie machen sich Sorgen über die Auswirkungen des Klimawandels und der Umweltverschmutzung auf ihre Zukunft und sind bereit, ihr Verhalten im Alltag anzupassen, z.B. durch die Vermeidung von Plastik oder eine fleischärmere Ernährung. Gleichzeitig sehen sie die Notwendigkeit, dass Politik und Wirtschaft stärker in den Umweltschutz investieren.

Auch jeder Einzelne hat die Möglichkeit, etwas zu bewirken, sei es durch kleine Aktionen oder durch größere Initiativen.

Hier nun fünf Möglichkeiten, wie Jugendliche (und auch Erwachsene) ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und unsere Umwelt und Ökosysteme schützen können:

Reduzieren von Papier

Geben Sie alte Lehrbücher usw. an Jugendliche oder Kinder in der Nachbarschaft weiter oder stellen Sie sie in die Bücherschränke, die in jeder Gemeinde zu finden sind.

Ressourcen sparen

Sie können Wasser sparen durch kürzeres Duschen und das Abstellen des Wasserhahns beim Zähneputzen. Achten Sie auf den Stromverbrauch!

Nachhaltige Produkte kaufen

Kaufen Sie umweltfreundlichen Schul- oder Bürobedarf oder Spielzeug. Nutzen Sie eine eigene wiederverwendbare Getränkeflasche.

Produkte aus der Region kaufen

Diese Waren müssen nicht über längere Strecken transportiert werden und mehr Kraftstoff verbrauchen. Recherchieren Sie, welche Läden und Bauernhöfe es in Ihrer Umgebung gibt. Die Unterstützung kleiner Unternehmen ist auch gut für die lokale Wirtschaft, da Sie die wirtschaftliche Aktivität und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Ihrer Region fördern.

Sich engagieren

Jugendliche können z.B. bei den jährlichen Müllsammelaktionen mitmachen und solche Aktionen in ihrer Schule oder am Ausbildungsplatz initiieren.

 


30.07.2025 - Der Umwelt zuliebe: "Am 8. August ist Weltkatzentag"

 

Am 8. August ist Weltkatzentag. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) appelliert an diesem Tag an alle Hauskatzenbesitzer, ihre freilaufenden Lieblinge kastrieren zu lassen – als Beitrag zum Katzen-, Arten- und Wildkatzenschutz.
Hauskatzen sind das beliebteste Haustier der Deutschen. 2024 lebten 15,9 Millionen in unseren Haushalten. Katzenhalter haben eine Verantwortung für ihre Katzen, denn unkastrierte Freigänger tragen zur Vermehrung von verwilderten Streunerkatzen bei. Diese sind oft krank, unterernährt und vermehren sich rasant. Sie erbeuten viel häufiger Vögel und andere Tiere, weil sie nicht gefüttert werden. Und sie können eine Bedrohung für die geschützte Europäische Wildkatze sein. Wenn sich die Streunerkatze mit der Europäischen Wildkatze paart, entstehen Hybride, die eine Gefährdung für die Wildkatzenbestände sind.

Nach genetischen Untersuchungen sind die Wildkatzen in großen Waldgebieten wie in der Eifel oder bei uns im Westerwald noch echte Wildkatzen. In einigen Gebieten in Baden-Württemberg wurden in den letzten Jahren viele Hybridkatzen nachgewiesen und in Schottland gibt es mittlerweile nur noch Hybride und gar keine echten Wildkatzen mehr.
Die Kastration oder Sterilisation von freilaufenden Hauskatzen hilft dem Vogel- und Artenschutz und schützt Europäische Wildkatzen vor Hybridisierung.
Europäische Wildkatzen
sind echte Wildtiere und sind laut Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Wildkatzen sind auf vernetzte, naturnahe Laub- und Mischwälder angewiesen und verlassen die schützende Deckung nur ungern. Sie sind ausgesprochen scheu, meiden menschliche Siedlungen und leben versteckt und zurückgezogen in unseren Wäldern.

Unsere Hauskatzen stammen von der Afrikanischen Falbkatze ab. Sie wurden erstmals von den Römern nach Mitteleuropa gebracht. Sie ist leicht zu zähmen und von allen Katzenarten am wenigsten aggressiv.

Alle Hauskatzenbesitzer können einen Beitrag zum Wildkatzenschutz leisten, indem sie ihre freilaufenden Katzen sterilisieren oder kastrieren lassen!


22.07.2025 - Der Umwelt zuliebe: "Am 31. Juli ist Tag der Lebensmittelvielfalt"

Auch wenn dieser Tag ursprünglich auf den Handel ausgerichtet war, heute nutzen wir ihn, um uns über unsere vielfältigen Angebote im Bereich von Obst und Gemüse zu erfreuen. Und ganz besonders nachhaltig und umweltfreundlich ist es, wenn wir Gemüse und Obst essen, das gerade Saison hat. Im Saisonkalender ist ersichtlich, wann bestimmtes Obst und Gemüse aus unserer Region zur Verfügung steht. Nutzen Sie regional angebautes und daher saisonal verfügbares Gemüse. Eine gute Ökobilanz, beste Qualität und feiner Geschmack sprechen für heimische landwirtschaftliche Produkte. Und wer gerne einfriert oder einkocht, ist mit der Übersicht ebenfalls immer auf aktuellem Stand. Der Saisonkalender wurde vom Kreis Neuwied erstellt und steht den Bürgerinnen und Bürgern als pdf-Datei zum Download zur Verfügung unter www.kreis-neuwied.de/kv_neuwied/Energie Neuwied/Aktuelles & Service/Saisonkalender/Saisonkalender Plakat1.pdf.


15.07.2025 - Der Umwelt zuliebe: "Erdüberlastungstag 24. Juli 2025"

Der Erdüberlastungstag markiert den Tag, an dem die Bevölkerung rechnerisch alle natürlichen Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellen kann, aufgebraucht hat. 2025 fällt er auf den 24. Juli. Zum Vergleich: 2024 fiel er auf den 1. August, 2023 auf den 2. August. In Deutschland war der Erdüberlastungstag bereits am 3. Mai. Wir haben also nach gerade einmal vier Monaten in Deutschland aufgebraucht, was die Erde rechnerisch in einem Jahr für uns zu leisten fähig ist.

Berechnet wird der Tag seit 1971 für alle Länder dieser Erde von der Nachhaltigkeitsorganisation Global Footprint Network auf Basis wissenschaftlicher Daten. Damit werden fundierte Erkenntnisse zum Klimawandel geliefert. Diese Erkenntnisse sollen nicht nur den Politikerinnen und Politikern eine Grundlage für klimafreundliches Handeln bieten, sondern uns allen verdeutlichen, wie wichtig umweltfreundliches und klimafreundliches Verhalten ist.

Das können wir tun: Beim Konsum müssen wir die Nutzung von Plastik, Wegwerfprodukten und anderen Artikeln aus ressourcenintensiver Herstellung reduzieren und gebrauchte Bücher, Medien und Kleidung weitergeben. Bei der Ernährung sollten wir unseren Fleischkonsum reduzieren, wir müssen jegliche Lebensmittelverschwendung vermeiden. Wenn wir regionale und saisonal verfügbare Produkte kaufen, spart das lange Transportwege. Im Bereich der Energie müssen wir langfristig fossile Brennstoffe um 50% reduzieren. Das alleine würde schon den Erderschöpfungstag um drei Monate nach hinten verschieben. Im Alltag müssen wir Energie sparen und z.B. zu Ökostrom wechseln. Helfen Sie mit - wir halten die Welt in unseren Händen.