Ortsgemeinde Asbach
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Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

29.06.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Vögel füttern im Sommer?"

Auch Vogelkundler sind unterschiedlicher Meinung, wenn es darum geht, ob man auch jetzt in dieser Jahreszeit die Vögel füttern soll. Das Vogelhäuschen im Garten oder vor dem Fenster bringt uns die Natur nahe - ihre Schönheit und ihre Vielfalt. Vögel zu beobachten, wenn sie sich im Futterhäuschen tummeln, weckt unser Interesse und unsere Begeisterung und sicher auch die Lust, unsere Gärten und die Wegränder naturbewusster zu gestalten.

Schon das ist Grund genug, die heimischen Vögel auch im Sommer zu füttern und sie dabei zu beobachten. Allerdings müssen ein paar Dinge beachtet werden:

·      Wählen Sie passendes Futter, z.B. Sonnenblumenkerne. Verderbliche Essenreste, Brot oder Salziges sind tabu. Bei Meisen Knödel in Plastiknetzen können sich die kleinen Piepmätze verheddern.

·      Schützen Sie das Futter vor Schmutz und Nässe. Machen Sie die Futterhäuschen und Vogeltränken regelmäßig sauber, um Infektionen zu vermeiden.

·      Stellen Sie die Futterstellen so auf, dass Katzen sich nicht heimlich und geschützt anschleichen können.

Im Sommer besuchen oft viel mehr Vögel die Futterhäuschen, weil nach der Brutzeit mit den vielen Jungvögeln einfach mehr Vögel bei uns leben als im Winter. Das Angebot an Futter im Sommer erleichtert den älteren Vögeln die Nahrungssuche und die knappe Insektenbeute kann von den Eltern vor allem an die Jungvögel verfüttert werden. Später, wenn der Nachwuchs flügge ist, schätzt auch er das Angebot in den Vogelhäuschen. Dadurch hat er eine höhere Überlebenschance.

Das Füttern von Wasservögeln schadet den Tieren sehr und belastet die Umwelt. Daher ist diese Art der Fütterung untersagt.

Der NABU empfiehlt die Vogelfütterung wie oben beschrieben allen Menschen, die Spaß daran haben.


29.06.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Vogeltränke"


In den nächsten Monaten kann es richtig heiß werden. Denken Sie bitte dabei auch an unsere Gartentiere wie Igel, Schmetterlinge, Vögel, Kröten, Bienen und Co.

Wenn es heiß und trocken ist, müssen Vögel mehr trinken – genau wie wir.

Vögel müssen zweimal am Tag trinken, damit sie genügend Flüssigkeit aufnehmen. Im Sommer sind viele Pfützen und Gräben ausgetrocknet, deshalb brauchen sie jetzt Wasser von uns, mit einer Vogeltränke aus Ton oder festem Plastik. Alte Blumentopf-Untersetzer eignen sich ideal als Vogeltränke, es tun aber auch eine flache Schüssel oder ein ausrangierter Suppenteller. Wichtig ist, dass die Tränke am Rand flach und ihr Untergrund rau ist, damit die Vögel gut an das Wasser kommen und nicht rutschen.

 

Vögel trauen sich nur an eine Wasserstelle heran, wenn sie ihnen sicher erscheint. Am besten steht die Vogeltränke an einem Ort, von dem aus die Vögel ihre Umgebung gut beobachten können. Die Tränke darf nicht direkt auf dem Boden, sondern muss leicht erhöht stehen. Sie sollte ungefähr drei Meter vom nächsten Gebüsch entfernt sein, damit die Vögel beim Trinken nicht von Feinden überrascht werden. Allerdings ist ein Baum in der Nähe vorteilhaft – dann können sich die Vögel schnell in Sicherheit bringen, wenn sich doch einmal Gefahr nähert.

Das Wasser in der Vogeltränke muss regelmäßig gewechselt und die Tränke gesäubert werden, sonst können sich in den kleinen Wasserstellen Salmonellen und Trichonaden bilden. Wenn die Vögel verschmutztes Wasser trinken, ist das für sie tödlich. Dafür reicht es, wenn das alte Wasser weggekippt und die Tränke mit heißem Wasser und einer Bürste gereinigt wird. Da Vögel sehr empfindlich sind, sollte auf keinen Fall chemische Reinigungsmittel benutzt werden.

 


29.06.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Medikamente richtig entsorgen"

 

Fast 40 Prozent der Bevölkerung entsorgen abgelaufene oder nicht mehr benötigte Medikamente selten bis regelmäßig über die Toilette oder die Spüle. Diese Belastung der Umwelt durch Medikamentenreste lässt sich einfach verhindern. Durch die richtige Entsorgung können die Rückstände von Medikamenten in Flüssen und Seen verringert werden. Denn nicht nur über die natürliche Ausscheidung, sondern gerade auch über die falsche Entsorgung von Medikamenten gelangen die Wirkstoffe über die Kanalisation in die Kläranlage und von dort in die Gewässer.

 

Im Landkreis Neuwied und in der Verbandsgemeinde Asbach gibt es zwei Wege verschreibungspflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel, wie z.B. Tabletten, Pillen, Tropfen, Zäpfchen, Sprays, Spritzen und Verbandsmaterial zu entsorgen.

 

Das Schadstoffmobil nimmt Altmedikamente bis maximal 5 kg an. Die Maximalmenge bezieht sich auf das Gesamtvolumen der Behälter und nicht auf den Inhalt. In Asbach steht das Mobil auf dem Parkplatz am alten Sportplatz (parallel zur L 272) in 14täglichem Wechsel, mal am Vormittag, mal am Nachmittag. Die Daten werden regelmäßig und rechtzeitig im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

 

Auch die Apotheken nehmen Ihre nicht mehr benötigten oder abgelaufenen Arzneimittel entgegen. Geben Sie sie einfach ab, wenn Sie ein neues Rezept einlösen oder rezeptfreie Medikamente kaufen.

 

Für die Entsorgung von Medikamenten für Haustiere gelten die gleichen Regeln.

 

An einen Ort jedoch gehören alte Medikamente oder Medikamentenreste sicher nicht: In die Toilette, den Abfluss oder die Spüle.

 


29.06.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Pflanzen helfen PFlanzen"

Nicht nur wir Menschen greifen zur Vorbeugung von Krankheiten und Wehwehchen gerne zu Mitteln aus der Naturapotheke. Auch wenn es um die Gesundheit von Pflanzen geht, sind diese biologischen Hilfsmittel eine gute Wahl. Die Pflanzenhilfsmittel können einen Befall nicht direkt bekämpfen, sondern nur im Vorfeld die Pflanzen kräftigen. Brennnesselbrühe regt den Stoffwechsel der Pflanzen an und sorgt damit für vitales Wachstum. Schachtelhalm-Extrakt enthält viel Kieselsäure, die die Zellwände stärkt. Auch aus anderen Pflanzen lassen sich stärkende Brühen oder Jauchen ansetzen. Dazu gehören z.B. Beinwell und Knoblauch.

Bei der Bepflanzung sollte man auf bewährte Mischkulturen setzen. Mit dem passenden Nachbarn im Beet haben Läuse, Schnecken und Co. im besten Fall erst gar keine Chance. Nehmen wir als Beispiel Lavendel, er verströmt einen angenehmen, intensiven Duft. Das finden nicht nur wir Menschen, sondern auch Bienen und Schmetterlinge. Wespen und andere Insekten nehmen indes Reißaus. Lavendel im Garten hält auch Blattläuse und Ameisen fern. Wegen seiner ätherischen Öle ist er neben Rosenstöcken eine willkommene Pflanze.

Kapuzinerkresse sieht nicht nur schön aus, sie wehrt auch Ameisen, Blattläuse und Schnecken ab. Wühlmäuse und Raupen sind ebenfalls nicht gerade begeistert von den Pflanzen. So findet sich für jedes Problem im Garten ein natürliches Mittel.