Ortsgemeinde Asbach
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Der Zentrumsort im vorderen Westerwald

Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

22.09.2021 - Die Blätter fallen - es ist Herbst

Am 22. September 2021 um 21:21 Uhr war der kalendarische Herbstanfang, der meteorologische Herbstanfang war am 1.September. In einem Gedicht von Rainer Maria Rilke heißt es: Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten.

Nicht ferne Gärten, sondern unser Garten zuhause muss jetzt für die Winterruhe bereit gemacht werden.

Jedes Jahr werfen Bäume und Sträucher ihre Blätter ab und sorgen so für jede Menge Arbeit. Der herbstliche Alltag vieler Gärtnerinnen und Gärtner besteht aus harken, kehren und einsammeln. Entsorgen Sie nicht alles Laub, lassen Sie bitte in einer Gartenecke einen Laubhügel liegen, den Sie mit ein paar Zweigen oder Steinen windfest machen. Laub ist ein natürlicher Winterschutz für die Pflanzen und Tiere und hat gleich mehrere Vorteile. Er bietet Igeln, Insekten und anderen Tieren ein Quartier in der kalten Jahreszeit, denn das Laub isoliert und bietet einen gemütlichen Unterschlupf. Nach dem Winter wird das Laub von tausenden Lebewesen abgebaut und in wertvollen Humus umgewandelt. Die Nährstoffe bleiben im Garten. Und noch ein Vorteil: Im Frühjahr danken es Ihnen die Igel und übernehmen die Kontrolle, falls Sie zu viele Käfer, Larven und Würmer im Garten haben sollten.


15.09.2021 - Saisonkalender Obst und Salat

Im 2. Teil des Saisonkalenders ist ersichtlich, wann Obst und Salat aus unserer Region frisch zur Verfügung stehen. Nach Monaten gegliedert, kann man auf einen Blick erkennen, welche Obstsorten und Salatarten in welchen Monaten erntereif sind. Nutzen Sie regional angebaute und von daher saisonal verfügbare Früchte und Salate. Eine gute Ökobilanz, beste Qualität und feiner Geschmack sprechen für heimische landwirtschaftliche Produkte. Der Saisonkalender wurde vor anderthalb Jahren vom Kreis vorgestellt und steht den Bürgerinnen und Bürgern als pdf-Datei zum Download zur Verfügung unter www.kreis-neuwied.de. Zudem liegen die Kalender im Visitenkartenformat im Gemeindebüro der Ortsgemeinde Asbach und im Rathaus aus.


08.09.2021 - Saisonkalender Gemüse

Im Saisonkalender ist ersichtlich, wann bestimmtes Gemüse aus unserer Region zur Verfügung steht. Nach Monaten gegliedert, kann man auf einen Blick erkennen, welche Gemüsesorten in welchen Monaten erntereif sind. Nutzen Sie regional angebautes und von daher saisonal verfügbares Gemüse. Eine gute Ökobilanz, beste Qualität und feiner Geschmack sprechen für heimische landwirtschaftliche Produkte. Der Saisonkalender wurde vor anderthalb Jahren vom Kreis Neuwied vorgestellt und steht den Bürgerinnen und Bürgern als pdf-Datei zum Download zur Verfügung unter www.kreis-neuwied.de/kv_neuwied/Energie Neuwied/Aktuelles & Service/Saisonkalender/Saisonkalender Plakat1.pdf


31.08.2021 - Das Bundes-Umweltamt rät

Das Umwelt Bundesamt schreibt auf seiner Homepage unter der Rubrik Tipps: Batterien (nicht wiederaufladbar) und Akkus (wiederaufladbar) liefern – „jenseits der Steckdose“ – Strom für mobile Anwendungen. Nicht wiederaufladbare Batterien tun dies allerdings auf sehr ineffiziente Art und Weise. Denn Batterien benötigen für ihre eigene Herstellung 40- bis 500-mal mehr Energie, als sie bei der Nutzung später zur Verfügung stellen. Ähnlich ungünstig sieht es mit den Kosten aus.

Eine Vergleichsrechnung zeigt, dass Energie z.B. aus AA-Batterien mindestens 250-mal teurer ist, als Energie aus der Steckdose. Noch ungünstiger fällt der Vergleich aus, wenn die kleineren AAA-Batterien eingesetzt werden. Hier müssen ca. 160 € ausgegeben werden, um 1 kWh elektrische Energie aus der Steckdose zu ersetzen bzw. ca. 500-mal mehr, als für Strom aus der Steckdose.

Das Bundes-Umweltamt gibt folgende Tipps:

Verwenden Sie netzbetriebene statt batteriebetriebene stationäre Geräte. Wenn Geräte nur stationär genutzt werden, dann sollten sie auch über die Steckdose betrieben werden. Überlegen Sie daher vor einer Anschaffung, wie oft Sie Geräte wie z.B. Bohrmaschinen oder Rasierer außerhalb der Reichweite von Steckdosen benutzen werden und ob Sie dafür bereit sind, wesentliche Nachteile in Kauf zu nehmen. In der Regel sind netzbetriebene Geräte ohne Akku leistungsfähiger und kostengünstiger. Dazu halten netzbetriebene Geräte ohne Akku oft länger, da die abnehmende Akkuleistung häufig für das Lebensdauerende der Geräte verantwortlich ist.

Verwenden Sie batteriefreie oder solare mobile Geräte: Es gibt auch mobile Geräte, die ohne Batterien auskommen (z.B. mechanische oder automatische Uhren) oder solarbetrieben sind (z.B. Solar-Taschenrechner oder Solar-Uhren). Sie erkennen diese Produkte unter anderem an der Kennzeichnung mit dem Blauen Engel und dem Hinweis „weil ohne Batterie“ oder „weil solarbetrieben und schadstoffarm“.

Verwenden Sie Akkus für mobile Geräte, falls die technischen Voraussetzungen Ihres Gerätes eine Wahl zwischen Batterien oder Akkus erlauben. Dann nämlich sind Akkus die bessere Alternative. Durch das mehrfache Wiederaufladen Ihres Akkus mildern Sie die ineffiziente Art der Energieversorgung durch Batterien. Je nach Art und Handhabung können Akkus ca. 200 - 1.000-mal wiederaufgeladen werden, bevor sie das Lebensdauerende erreichen. Eine entsprechend hohe Anzahl an Einwegbatterien lässt sich so einsparen.

Und wenn es dann gar nicht anders geht, dann entsorgen Sie Altbatterien und Altakkus sachgerecht in Sammelboxen (Handel) oder bei kommunalen Sammelstellen. Entnehmen Sie vor der Rückgabe von alten Elektrogeräten Batterien und Akkus - sofern dies durch einfache Handgriffe möglich ist.

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag