In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.
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Frühling
lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.
Sicher kennen viele von Ihnen das Gedacht von Eudard Mörike. Am 20. März genau um 10:01 Uhr ist Frühlingsanfang! Wir genießen den Aufenthalt in der freien Natur, wandern durch unsere Heimat, erfreuen uns an Feld, Wald und Flur. Ob im Alleingang, mit der Familie oder mit Freunden – für den Antrieb sorgt der Wunsch nach Erholung in unberührter erwachender Natur. In manchen Dörfern verabreden sich die Bewohnerinnen und Bewohner über eine Dorf-WhatsApp-Gruppe zu einer gemeinsamen Wanderung.
Umwelt – das sind auch wir Menschen. Tun wir also unserer Gesundheit etwas Gutes und verbringen mehr Zeit in der Natur. Die Bewegung kurbelt unser Herz-Kreislauf-System an, stärkt unsere Immunabwehr und macht ganz nebenbei auch noch gute Laune. Auch unsere Knochen profitieren von den Ausflügen in die Natur, denn durch die Frühlingssonne wird unser Vitamin-D-Speicher wieder aufgefüllt. Dieser Stoff ist wichtig für unseren Knochenbau, unsere Zähne und Muskeln. Außerdem stärkt Vitamin D unser gesamtes Immunsystem.
Bei unseren Spaziergängen und Wanderungen im Frühjahr sehen wir wieder häufiger kräftige Farben, die unserer Stimmung guttun. Wir fühlen uns beschwingt, weil wir dank der austreibenden Bäume und blühenden Blumen ein Gefühl eines Neuanfangs haben: Wenn die Natur erwacht, erwacht auch der Mensch.
Seit vier Jahren schon haben freiwillige Helferinnen und Helfer im Frühling tatkräftig dafür gesorgt, dass die Orte und Dörfer sauberer wurden. Diese Aktion führt das Kirchspiel Limbach inzwischen zum 36. Mal durch, seit 2021 wurde sie auf die gesamte Ortsgemeinde ausgeweitet. Der nächste Aktionstag findet am Samstag, den 5. April 2025 statt. Der genaue Ablauf wird in den nächsten Ausgaben des Amtlichen Mitteilungsblatts veröffentlicht.
Für viele Bürgerinnen und Bürger gibt es zwei wesentliche Gründe, bei solchen Aktionen mitzumachen. Es ist ihnen wichtig, gegen die Verschmutzung anzugehen und sie sind sich nicht zu schade, den Müll von anderen aufzuheben. Zudem hoffen sie, dass möglichst viele Teilnehmer und Passanten durch die Aufräumarbeiten auf das Problem aufmerksam werden und künftig mehr auf ihren eigenen Müll achten. Die Aktion „Asbach räumt auf“ schärft das Bewusstsein dafür, dass jeder Einzelne zu einer sauberen Gemeinde beitragen kann. Damit tut er auch etwas für die eigene Gesundheit und die seiner Mitmenschen.
Helfern auch Sie am 5. April tatkräftig mit.
Bei den ersten Sonnenstrahlen zieht es uns hinaus in die Natur. Und gerade jetzt wird sichtbar, was alles am Wegesrand und im Wald achtlos weggeworfen wurde. Gerade am Ende des Winters, wenn wirklich alles Laub von den Bäumen und Sträuchern verschwunden ist, kommen diese unschönen Dinge ans Tageslicht. Dass es egoistisch und rücksichtslos ist, einfach alles fallen zu lassen und dass es schädlich für die Natur und die Tierwelt ist, sagt uns der gesunde Menschenverstand.
Auf den Geh- und Wanderwegen ist es in den meisten Fällen Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit. Wenn es Sperrmüll, Bauschutt, Batterien, alte Möbel und Gartenabfälle sind, ist es eine bewusste und zudem strafbare Handlung. Das ist dann ein Anblick, der Spaziergänger und Wanderer, Landwirte und Waldbesitzer fassungslos werden lässt.
Müll und ganz besonders Plastik-Müll ist schädigend für Feld, Wald und Flur. Denn Kunststoffe brauchen bis zu 450 Jahre, um zersetzt zu werden. Bei diesem Prozess kann außerdem leicht Mikroplastik entstehen, der in die Umwelt gelangt und durch den Naturkreislauf auch in die Nahrungskette der Menschen.
Vor allem auch unsere Wildtiere sind durch Plastikmüll bedroht. Vögel verheddern sich mit ihren dünnen Beinen im Plastikmüll und können sich allein nicht wieder befreien. Andere Wildtiere fressen den Müll, an dem noch Lebensmittelreste haften. Und größere Vögel nutzen Plastikfolien zum Bau ihrer Nester, was diese wasserundurchlässig macht und dazu führt, dass die Jungen bei starkem Regen in den Nestern ertrinken.
Helfen Sie mit, verzichten Sie auf Plastikverpackungen, wo es eben möglich ist, entsorgen sie umweltgerecht und halten Sie unsere Natur frei von Müll.
Treffen sich zwei Planeten weit draußen im Universum. Sagt der eine Planet zum anderen Planeten: “Na, du siehst vielleicht mies aus!“. Erwidert der andere Planet: „Mir geht es auch gar nicht gut.“ „Was hast du denn?“, fragt der erste. „Ich habe homo sapiens!“ sagt der zweite. „Ach“, lacht der erste Planet, „mach dir nichts draus, das hatte ich auch mal, das geht bald vorbei.“
Lachen stärkt die Immunabwehr, sagen Ärzte und Psychotherapeuten. Sozialkontakte, bei denen es fröhlich zugeht, sind also wichtig. Wir dürfen uns nicht einigeln. Ist man mit anderen Menschen in netter Runde zusammen, führt das in der Regel zur Ausschüttung von Wohlfühlstoffen wie Dopamin und Oxytocin. Und wenn sich die Psyche wohlfühlt, bleibt auch das Immunsystem auf Trab.
Und was hat das jetzt mit der Umwelt zu tun? Umwelt sind ja nicht nur unsere Erde und ihre Atmosphäre, Umwelt sind ja nicht nur die Natur und das Klima, Umwelt sind auch die Menschen, die uns umgeben. Also Lachen ist gesund, feiern wir Karneval, treffen uns mit Freunden und achten dabei gleichzeitig auf uns, auf unsere Mitmenschen und die Natur und zeigen unserem Planeten, dass der Homo sapiens doch keine Krankheit ist. Leev Jecken, jetz widd op de Trumm jeklopp un dreimol Fastelovend alaaf!