Ortsgemeinde Asbach
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Der Zentrumsort im vorderen Westerwald

Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

26.02.2025 - Der Umwelt zuliebe: "Müll wird gerade jetzt sichtbar"

 

Bei den ersten Sonnenstrahlen zieht es uns hinaus in die Natur. Und gerade jetzt wird sichtbar, was alles am Wegesrand und im Wald achtlos weggeworfen wurde. Gerade am Ende des Winters, wenn wirklich alles Laub von den Bäumen und Sträuchern verschwunden ist, kommen diese unschönen Dinge ans Tageslicht. Dass es egoistisch und rücksichtslos ist, einfach alles fallen zu lassen und dass es schädlich für die Natur und die Tierwelt ist, sagt uns der gesunde Menschenverstand.

Auf den Geh- und Wanderwegen ist es in den meisten Fällen Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit. Wenn es Sperrmüll, Bauschutt, Batterien, alte Möbel und Gartenabfälle sind, ist es eine bewusste und zudem strafbare Handlung. Das ist dann ein Anblick, der Spaziergänger und Wanderer, Landwirte und Waldbesitzer fassungslos werden lässt.

Müll und ganz besonders Plastik-Müll ist schädigend für Feld, Wald und Flur. Denn Kunststoffe brauchen bis zu 450 Jahre, um zersetzt zu werden. Bei diesem Prozess kann außerdem leicht Mikroplastik entstehen, der in die Umwelt gelangt und durch den Naturkreislauf auch in die Nahrungskette der Menschen. 

Vor allem auch unsere Wildtiere sind durch Plastikmüll bedroht. Vögel verheddern sich mit ihren dünnen Beinen im Plastikmüll und können sich allein nicht wieder befreien. Andere Wildtiere fressen den Müll, an dem noch Lebensmittelreste haften. Und größere Vögel nutzen Plastikfolien zum Bau ihrer Nester, was diese wasserundurchlässig macht und dazu führt, dass die Jungen bei starkem Regen in den Nestern ertrinken.

Helfen Sie mit, verzichten Sie auf Plastikverpackungen, wo es eben möglich ist, entsorgen sie umweltgerecht und halten Sie unsere Natur frei von Müll.


19.02.2025 - Der Umwelt zuliebe: "Lachen ist gesund"

Treffen sich zwei Planeten weit draußen im Universum. Sagt der eine Planet zum anderen Planeten: “Na, du siehst vielleicht mies aus!“. Erwidert der andere Planet: „Mir geht es auch gar nicht gut.“ „Was hast du denn?“, fragt der erste. „Ich habe homo sapiens!“ sagt der zweite. „Ach“, lacht der erste Planet, „mach dir nichts draus, das hatte ich auch mal, das geht bald vorbei.“

 

Lachen stärkt die Immunabwehr, sagen Ärzte und Psychotherapeuten. Sozialkontakte, bei denen es fröhlich zugeht, sind also wichtig. Wir dürfen uns nicht einigeln. Ist man mit anderen Menschen in netter Runde zusammen, führt das in der Regel zur Ausschüttung von Wohlfühlstoffen wie Dopamin und Oxytocin. Und wenn sich die Psyche wohlfühlt, bleibt auch das Immunsystem auf Trab.

Und was hat das jetzt mit der Umwelt zu tun? Umwelt sind ja nicht nur unsere Erde und ihre Atmosphäre, Umwelt sind ja nicht nur die Natur und das Klima, Umwelt sind auch die Menschen, die uns umgeben. Also Lachen ist gesund, feiern wir Karneval, treffen uns mit Freunden und achten dabei gleichzeitig auf uns, auf unsere Mitmenschen und die Natur und zeigen unserem Planeten, dass der Homo sapiens doch keine Krankheit ist. Leev Jecken, jetz widd op de Trumm jeklopp un dreimol Fastelovend alaaf!

 


12.02.2025 - Der Umwelt zuliebe: "Bastelkleber ohne Chemie"

Meiden wir Produkte mit Mikroplastik und schonen unsere Umwelt und unsere Heimat. Alternativen zu vielen Produkten erschienen in den letzten Wochen. Den Abschluss bildet ein Spezialkleber, mit dem auch Kinder ganz bedenkenlos und alleine basteln können. Dazu benötigen Sie:

  •       500 ml kochendes Wasser
  • 1 Esslöffel heller Essig
  • 1 Teelöfel Salz
  • 125 g Speisesärke
  •  2 Schraubgläser, z.B. alte Marmeladengläser

Geben Sie das heiße Wasser, den Essig und das Salz in einen Topf und rühren die Stärke ein, bis sie sich aufgelöst hat. Dann erwärmen Sie die Mischung unter ständigem Rühren, bis sie in etwa die Konsistenz von Joghurt hat. Nehmen Sie den Topf vom Herd, füllen den Kleber heiß in die Gläser und schließen sie diese sofort mit den Deckel zu. Dadurch bildet sich ein Vakuum und der Kleber hält sich besonders gut. Er lässt sich mit den Fingern oder mit einem Pinsel gut verarbeiten. Sollte er zu hart werden, können Sie ihn mit etwas Wasser wieder verflüssigen.

 


11.02.2025 - Der Umwelt zuliebe: "Mikroplastik in Kosmetik"

 

In der westlichen Gesellschaft setzen sich besonders junge weibliche Menschen für den Klima- und Umweltschutz ein. Wir alle wollen gesund und gepflegt aussehen. Dafür verwenden wir täglich Cremes, Waschlotionen, Peelings und vieles mehr. Wussten Sie, dass die meisten Kosmetikartikel Mikroplastik enthalten? Viele Kosmetikprodukte beinhalten diese winzigen Partikel, die so klein sind, dass man sie teils nur unter dem Mikroskop erkennen kann. Wenn wir also diese Produkte benutzen, gelangen die kleinen Teilchen über die Abwasserkanäle letztendlich im Meer. Denn die Kläranlagen können Mikroplastik nicht herausfiltern und sie sind in der Regel biologisch nicht abbaubar.

Die kleinen Kunststoffteilchen werden im Meer von Fischen und anderen Lebewesen und auch von Vögeln mit der Nahrung aufgenommen und in vielen Fällen landen sie am Ende wieder bei uns auf dem Tisch.

 

Kunststoff wird in der Kosmetikindustrie verwendet, weil es kostengünstiger ist als biologisch abbaubare Naturprodukte wie Kokosnussschalen, Salz oder Samenkörner.

Mikroplastik findet sich jedoch nicht nur spürbar in Peelings, sondern in winziger bis flüssiger Form ebenfalls in Shampoos, Duschgels, Seifen und Cremes. Es ist schwer, bei den Inhaltsstoffen die Kunststoffe zu finden, da sie oft mit unterschiedlichen Bezeichnungen angegeben werden.

 

Alle Verbraucher – und nicht nur die Frauen – sollten sich die Mühe machen und alle genutzten Kosmetikprodukte überprüfen.