Ortsgemeinde Asbach
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Der Zentrumsort im vorderen Westerwald

Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

18.03.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Müll wird gerade jetzt sichtbar"


 

Bei den ersten Sonnenstrahlen zieht es uns hinaus in die Natur. Und gerade jetzt wird sichtbar, was alles am Wegesrand und im Wald achtlos weggeworfen wurde. Gerade am Ende des Winters, wenn wirklich alles Laub von den Bäumen und Sträuchern verschwunden ist, kommen diese unschönen Dinge ans Tageslicht. Dass es egoistisch und rücksichtslos ist, einfach alles fallen zu lassen und dass es schädlich für die Natur und die Tierwelt ist, sagt uns der gesunde Menschenverstand.

Auf den Geh- und Wanderwegen ist es in den meisten Fällen Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit. Wenn es Sperrmüll, Bauschutt, Batterien, alte Möbel und Gartenabfälle sind, ist es eine bewusste und zudem strafbare Handlung. Das ist dann ein Anblick, der Spaziergänger und Wanderer, Landwirte und Waldbesitzer fassungslos werden lässt.

Müll und ganz besonders Plastik-Müll ist schädigend für Feld, Wald und Flur. Denn Kunststoffe brauchen bis zu 450 Jahre, um zersetzt zu werden. Bei diesem Prozess kann außerdem leicht Mikroplastik entstehen, das in die Umwelt gelangt und durch den Naturkreislauf auch in die Nahrungskette der Menschen. Vor allem unsere Wildtiere sind durch Plastikmüll bedroht.

Helfen Sie mit beim Aktionstag „Asbach räumt auf“ am 28. März, verzichten Sie in Zukunft auf Plastikverpackungen, entsorgen sie umweltgerecht und halten Sie unsere Natur müllfrei.


18.03.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Müll gehört in die Tonne oder zum Wertstoffhof"

Bei der bevorstehenden Aktion „Asbach räumt auf“ am 28.03.2026 wird es offensichtlich: An einigen Stellen im Wald, an Parkplätzen oder Wegesrändern liegt reichlich wilder Müll. Er verschandelt nicht nur unsere Umwelt, er stellt auch eine erhebliche Gefahr für die Natur und unsere Gesundheit dar. Dabei ist die unrechtmäßige Entsorgung oftmals genauso aufwendig oder sogar aufwendiger als den Müll zum Wertstoffhof zu bringen oder über einen Entsorgungsscheck abholen zu lassen.
Bei den wilden Ablagerungen handelt es sich oft um Sperrmüll oder Elektroschrott. Das könnten die Verursacher mit einem Entsorgungsscheck vor der Tür abholen lassen. Das Abladen solcher Gegenstände verursacht viel Bürokratie und erhebliche Folgekosten, die am Ende hinsichtlich der Entsorgung von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

Auch Gartenabfälle gehören nicht in den Wald oder in die Natur. Darin finden sich oft Samen oder Pflanzenteile von sogenannten Neophyten, Pflanzen, die bei uns nicht heimisch sind. Neophyten, wie der Japanische Staudenknöterich oder das Indische Springkraut breiten sich teils stark aus. Dadurch werden heimische Pflanzenarten verdrängt.

Illegale Müllentsorgung ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt. Verursacht die illegale Müllentsorgung eine Verschmutzung von Luft, Boden oder Gewässern, handelt es sich sogar um eine Straftat. Bei der Bemessung der Strafe wird berücksichtigt, in welchem Ausmaß der illegal entsorgte Müll den Boden, die Luft oder die Gewässer nachhaltig verunreinigt. Für eine Verurteilung reicht es aus, dass die Gefahr der Verunreinigung besteht.

Fazit: Nutzen Sie die Entsorgungsschecks oder bringen Sie Ihren Müll zu den Wertstoffhöfen nach Linkenbach oder Linz. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Samstag 08:00 bis 12:00 Uhr, Annahmeschluss:
15 Minuten vor Betriebsende.

Melden Sie illegale Ablagerungen über das Formular der Abfallwirtschaft im Landkreis Neuwied oder nutzen Sie die App von MÜLLweg! DE, wenn Sie illegale Müllablagerungen in unserer Region sehen.


04.03.2026 - Der Umwelt zuliebe: „Müll gefährdet Tiere“

Der illegal entsorgte Müll in der freien Natur hat direkte Auswirkungen auf unsere Tierwelt. So sind nicht nur Hunde und Katzen betroffen, sondern vor allem auch Wildtiere. Der von Menschen zurückgelassene Plastikmüll kann so für Vögel zu einer großen Gefahr werden. Sie können sich in Gummibändern, Fäden und Schnüren verheddern, die sich um ihre Beine wickeln. Der Versuch sich zu befreien kann zu weiteren Verletzungen zur Folge haben, was gegebenenfalls zum Tod des Tieres führt. Genauso gefährlich ist der Nestbau mit Fäden und Schnüren bzw. Kunststoffteilen. Ein so errichtetes Nest schränkt die Wasserdurchlässigkeit ein und kann bei Regen zu einem Ertrinken der Brut führen.

Häufig sehen Tiere Müll auch als Nahrung an. Mögliche Schädigungen sind dann ein Verschlucken oder Verletzungen durch scharfkantige Metallöffnungen, wie zum Beispiel bei Getränkedosen.

Daher sind alle Besucher in der freien Natur aufgefordert keine Gegenstände dort zurückzulassen, sondern sie einer ordnungsmäßen Entsorgung zuzuführen.


08.12.2025 - Der Umwelt zuliebe "Alternativen zum Geschenkpapier"


Oh Schreck – Sie haben vergessen Geschenkpapier zu kaufen oder zu wenig besorgt? Seien Sie froh und nutzen Sie kreative Alternativen – die Umwelt dankt es Ihnen.

Fast 500 Millionen Liter Wasser und 50 Millionen Kilowattstunden Energie werden verbraucht, wenn jeder Deutsche nur eine Rolle handelsübliches Geschenkpapier kauft und benutzt. Noch schlimmer sind durchsichtige Folien aus Erdöl und Schmuckpapier, das mit Alu beschichtet ist. Und das alles nur für das kurze Erlebnis des Auspackens.

Ein Geschenk unverpackt zu überreichen, nimmt den Überraschungseffekt, auch das gehört zum Schenken dazu. Packen Sie doch einfach die Geschenke umweltbewusst ein: Geschirrtücher oder Stoffreste eignen sich gut. Bei der ersten Möglichkeit hat der Beschenkte noch ein zusätzliches Geschenk, Stoffreste hat nahezu jeder zuhause. Es eignen sich auch ausrangierte Tücher, Schals usw.

Zeitungspapier ist eine andere Möglichkeit, verziert mit hübschen Bändern sieht das apart aus. Oder nutzen Sie alte Landkarten, Seiten aus einem überholten Atlas, Notenblätter, die nicht mehr gebraucht werden. Das Geschenk dann mit Bast, Naturmaterialien wie Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben geschmückt, ist es ein echter Hingucker.

Einweckgläser sind eine andere Möglichkeit, um kleine Geschenke, Gutscheine, Geldscheine usw. zu verpacken. Sie lassen sich bemalen, mit allerhand Naturmaterial befüllen und sind zudem noch weiter verwendbar, z.B. als kleine Blumenvase, Behälter für Tee usw.

 

Gesegnete Weihnachtstage und alles Gute für das Jahr 2026.

Bleiben Sie gesund!