In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.
Die Sonne bringt es ans Licht: Besonders im Frühjahr, wenn die Tage heller und länger werden, wollen wir alles in der Wohnung auf Hochglanz bringen. Im Interesse der Umwelt und unserer Gesundheit sollten wir einige Dinge beachten.
Viele Reiniger, Backofensprays, Toilettensteine und Chemikalien helfen oft nicht so, wie es die Werbung verspricht, zusätzlich belasten sie unnötig die Umwelt. Für einen wirkungsvollen Frühjahrsputz reichen meist wenige, einfache Reinigungsmittel aus.
Nutzen Sie alternative Reiniger oder ökologische Präparate. Sie enthalten keine Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe, sind biologisch abbaubar, phosphat- und lösemittelfrei und oft ohne bleichende Stoffe.
Oftmals sind die Klassiker immer noch das Beste. Essigessenz kann alles säubern, was ein scharfes Putzmittel nicht besser könnte. Verdünnt mit warmem Wasser ergibt es einen guten Allzweckreiniger. Das Gleiche gilt für Zitronensäure oder Soda. Mit Natron lassen sich Gerüche im Kühlschrank neutralisieren und Flecken leichter entfernen. Diese Geheimwaffe unter Ihren Reinigungsutensilien ist besonders umweltschonend. Backpulver ist ein Hausmittel, mit dem man vieles sauber bekommt — angebrannte Töpfe, verkalkte Fliesenfugen oder den Backofen: Backpulver auf die verschmutzte Stelle geben, auf 50 Grad erhitzen und hinterher auswischen. Gemischt mit Zitronensaft entfernt Backpulver viele hartnäckige Verschmutzungen. Man kann es auch auf eine halbe Zitrone streuen und damit die Spüle blank wischen.
Außerdem ist die Dosierung der Mittel entscheidend: Weniger ist meist mehr. Oft reichen ein paar Spritzer für einige Liter Wasser aus.
iele freiwillige Helferinnen und Helfer, kleine und große, junge und alte, waren bei den Aktionen Sauberes Kirchspiel und Asbach räumt auf am vergangenen Wochenende unterwegs und haben fleißig Müll aufgesammelt und die Natur frühlingshaft schön und sauber gemacht. Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Woche.
Jeder von uns kann stets dazu beitragen, nicht nur, wenn es gilt „Asbach räumt auf“. In der Vergangenheit hat man immer wieder Menschen gesehen, die beim Spazierengehen oder Fahrradfahren eine Plastiktüte mit sich führen und den Müll am Straßenrand freundlicherweise aufsammeln, leere Flaschen entfernen und anschließend ordnungsgemäß entsorgen. - Danke hierfür
Sicherlich können alle Bürgerinnen und Bürger, die sich eine saubere Landschaft wünschen, eigenständig oder als Gruppe, als Verein usw. unterstützen und handeln. Achten Sie bei Ihrem üblichen Spazier- oder Wanderweg auf achtlos weggeworfenen Müll und helfen sie mit, die Umwelt sauber zu halten. Die Natur, Vögel und Tiere, werden es Ihnen danken.
Danke an alle, die unsere Landschaft sauber halten und vor allem auch an alle, die Müll nicht achtlos wegwerfen, sondern ordnungsgemäß entsorgen.
Bei den ersten Sonnenstrahlen zieht es uns hinaus in die Natur. Und gerade jetzt wird sichtbar, was alles am Wegesrand und im Wald achtlos weggeworfen wurde. Gerade am Ende des Winters, wenn wirklich alles Laub von den Bäumen und Sträuchern verschwunden ist, kommen diese unschönen Dinge ans Tageslicht. Dass es egoistisch und rücksichtslos ist, einfach alles fallen zu lassen und dass es schädlich für die Natur und die Tierwelt ist, sagt uns der gesunde Menschenverstand.
Auf den Geh- und Wanderwegen ist es in den meisten Fällen Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit. Wenn es Sperrmüll, Bauschutt, Batterien, alte Möbel und Gartenabfälle sind, ist es eine bewusste und zudem strafbare Handlung. Das ist dann ein Anblick, der Spaziergänger und Wanderer, Landwirte und Waldbesitzer fassungslos werden lässt.
Müll und ganz besonders Plastik-Müll ist schädigend für Feld, Wald und Flur. Denn Kunststoffe brauchen bis zu 450 Jahre, um zersetzt zu werden. Bei diesem Prozess kann außerdem leicht Mikroplastik entstehen, das in die Umwelt gelangt und durch den Naturkreislauf auch in die Nahrungskette der Menschen. Vor allem unsere Wildtiere sind durch Plastikmüll bedroht.
Helfen Sie mit beim Aktionstag „Asbach räumt auf“ am 28. März, verzichten Sie in Zukunft auf Plastikverpackungen, entsorgen sie umweltgerecht und halten Sie unsere Natur müllfrei.
Bei
der bevorstehenden Aktion „Asbach räumt auf“ am 28.03.2026 wird es
offensichtlich: An einigen Stellen im Wald, an Parkplätzen oder Wegesrändern
liegt reichlich wilder Müll. Er verschandelt nicht nur unsere Umwelt, er stellt
auch eine erhebliche Gefahr für die Natur und unsere Gesundheit dar. Dabei ist die
unrechtmäßige Entsorgung oftmals genauso aufwendig oder sogar aufwendiger als den
Müll zum Wertstoffhof zu bringen oder über einen Entsorgungsscheck abholen zu
lassen.
Bei den wilden Ablagerungen handelt es sich oft um Sperrmüll oder
Elektroschrott. Das könnten die Verursacher mit einem Entsorgungsscheck vor der
Tür abholen lassen. Das Abladen solcher Gegenstände verursacht viel Bürokratie
und erhebliche Folgekosten, die am Ende hinsichtlich der Entsorgung von der
Allgemeinheit getragen werden müssen.
Auch Gartenabfälle gehören nicht in den Wald oder in die Natur. Darin finden sich oft Samen oder Pflanzenteile von sogenannten Neophyten, Pflanzen, die bei uns nicht heimisch sind. Neophyten, wie der Japanische Staudenknöterich oder das Indische Springkraut breiten sich teils stark aus. Dadurch werden heimische Pflanzenarten verdrängt.
Illegale Müllentsorgung ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt. Verursacht die illegale Müllentsorgung eine Verschmutzung von Luft, Boden oder Gewässern, handelt es sich sogar um eine Straftat. Bei der Bemessung der Strafe wird berücksichtigt, in welchem Ausmaß der illegal entsorgte Müll den Boden, die Luft oder die Gewässer nachhaltig verunreinigt. Für eine Verurteilung reicht es aus, dass die Gefahr der Verunreinigung besteht.
Fazit:
Nutzen Sie die Entsorgungsschecks oder bringen Sie Ihren Müll zu den
Wertstoffhöfen nach Linkenbach oder Linz. Die Öffnungszeiten sind Montag bis
Freitag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Samstag 08:00 bis 12:00 Uhr, Annahmeschluss:
15 Minuten vor Betriebsende.
Melden Sie illegale Ablagerungen über das Formular der Abfallwirtschaft im Landkreis Neuwied oder nutzen Sie die App von MÜLLweg! DE, wenn Sie illegale Müllablagerungen in unserer Region sehen.