In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.
Haben Sie nicht auch eine Schublade mit alten Handys und wissen nicht, wo Sie diese entsorgen können? Gerade zu Weihnachten wird sicher auch das ein oder andere Mobiltelefon auf dem Gabentisch liegen. Sie können ihr altes natürlich wieder verkaufen bei sog. Resellern oder Sie fügen es unentgeltlich dem Recycling zu.
Im Rathaus der Verbandsgemeinde Asbach steht eine Handy-Sammelbox zur Verfügung. Die Mobiltelefone werden dort gesammelt und dann zum Recyceln an entsprechende Stellen weitergegeben.
Das Besondere: Jedes Mobiltelefon enthält neben den Schwermetallen in den Akkus, wertvolle und sehr seltene Rohstoffe (Silber, Gold, Kupfer), die sich im Recycling wiedergewinnen lassen. Beispielweise enthalten ca. 40 Handys so viel Gold wie eine Tonne Golderz. Die Gewinnung dieser Rohstoffe greift stark in die Natur und Umwelt ein und findet oft unter inhumanen Bedingungen statt. Beim Recyceln werden diese Rohstoffe fachmännisch ausgebaut und können so wiederverwendet werden. Natürlich werden dabei auch alte Daten unwiderruflich gelöscht, sinnvoll ist jedoch, Sie löschen diese komplett selbst.
Das Recyceln von Handys leistet also einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Besonders Natur und Umwelt leben vom ehrenamtlichen Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger. Ob es nun beim Tag „Asbach räumt auf“ oder beim Verein Anual ist, ohne die Mitarbeit der Menschen ginge nichts. In einigen Dörfern gibt es Patinnen und Paten für die Spielplätze, die Initiative „Kirche kreativ“ hat mit dem Ausschuss für Umwelt-, Klima und Artenschutz Baumpflanzaktionen durchgeführt, in vielen Privatgärten, auf Außenanlagen von Gewerbebetrieben und im öffentlichen Grün wurden Lebensräume für Insekten und andere Tiere geschaffen. Diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Einige Maßnahmen zur Pflege und zum Erhalt von Natur und Landschaft und die damit verbundenen Aufgaben sind nur durch die Unterstützung von Ehrenamtlichen möglich.
Der Tag des Ehrenamtes ist Anlass und Gelegenheit, allen Bürgerinnen und Bürgern herzlich zu danken für ihren Einsatz zum Wohle der Natur und der Menschen. Ohne diese Unterstützung wäre vieles nicht möglich! Danke.
Wir Menschen sind sehr vielen unterschiedlichen Einflüssen aus der Umwelt ausgesetzt. Diese können nützlich und förderlich für unser Wohlbefinden sein, sie können die Gesundheit aber auch stark beeinträchtigen.
Chemische und biologische Schadstoffe in der Atemluft führen z.B. zu Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis, Schadstoffe in Produkten und der Nahrung zu Nahrungsmittelallergien. Lärmbelästigung kann innere Unruhe auslösen, Stress oder sogar Bluthochdruck. Feinstaub, Ozon, UV-Strahlung, verrauchte Räume sind z.B. auch Umwelteinflüsse, die für chronische und komplexe Erkrankungen mitverantwortlich sind.
Diese Aufzählung ist keineswegs vollständig und umfassend. Sie soll nur zeigen, wie stark die Umwelt und unsere Gesundheit zusammenhängen. Kurz gesagt: Gesundheit und Umwelt sind die zwei Seiten einer Medaille.
In den nächsten Wochen kann es kalt und frostig werden kann. Dann müssen wir auf die Befüllung der Biotonne achten., denn ab November wird sie im 3-Wochen-Rhythmus geleert.
Immer wieder kommt es vor, dass die Biotonnen sich nach frostigen Nächten und bei Minustemperaturen nicht oder nur teilweise leeren lassen, weil der Inhalt der Tonnen ein- oder angefroren ist. Gerade feuchte Abfälle, wie z.B. Laub oder Speisereste, können schnell an der Innenwand oder am Tonnenboden festfrieren und rutschen deshalb beim Leerungsvorgang nicht heraus.
Dazu erläutert die Abfallwirtschaft des Kreises:
Entgegen der landläufigen Meinung lässt sich das Problem nicht dadurch lösen, dass die Tonnen beim Kippvorgang noch stärker angeschlagen werden. Die durch den Frost unterkühlten Tonnen können dabei zu Bruch gehen und müssten alljährlich unter hohen Kosten ersetzt werden. Auch ist das Abfuhrpersonal nicht verpflichtet, festgefrorene Abfälle zu lösen.
Abhilfe kann hingegen jeder leicht selbst schaffen. Die Abfallberatung empfiehlt:
· Legen Sie den Tonnenboden mit einer dicken Lage zerknülltem Zeitungspapier oder mit Eierkartons aus. Dadurch wird die Feuchtigkeit aufgesaugt und der Müll hat keinen direkten Bodenkontakt. Geben Sie keinesfalls nasses Laub als erste Schicht in die Tonne.
· Wickeln Sie feuchte Bioabfälle und Essensreste mehrlagig in Zeitungspapier ein. Lassen Sie Kaffeefilter und Teebeutel bereits in der Küche gut abtropfen.
· Stellen Sie die Tonne möglichst an einem geschützten, frostfreien Ort auf und erst am Leerungstag um 6.00 Uhr an die Straße. Wenn das nicht möglich ist, lösen Sie die festgefrorenen Abfälle kurz vor der Entleerung vorsichtig mit einem Spaten von der Tonnenwand ab.
Ausnahmsweise werden bei der nächsten regulären Leerung neben der Tonne bereitgestellte Mehrmengen mitgenommen. Bioabfälle sollten sich möglichst in Papiersäcken oder Pappkartons befinden. Weitere Infos finden Sie unter https://www.abfall-nr.de oder am Bürgertelefon der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied (02631/803-308).