Ortsgemeinde Asbach
Familiär
Liebenswert
Lebensfroh
Der Zentrumsort im vorderen Westerwald

Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

21.04.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Was gehört in die Toilette?"

Der Umwelt zuliebe - Was gehört in die Toilette?

Leider landen oft Abfälle in der Kanalisation, die eine Gefahr für Abflussrohre, Rohrleitungen, Abwasserpumpwerke und die Umwelt darstellen. Die Frage, was gehört in die Toilette, ist schnell und kurz zu beantworten: nur die menschlichen Ausscheidungen und Toilettenpapier. Auf keinen Fall gehören Essensreste, Zigarettenkippen, Speiseöle und -fette in die Toilette. Das gleiche gilt für Babywindeln, Slipeinlagen, Damenbinden, Tampons, Haare, Wattestäbchen, Papiertücher und vor allem Feuchttücher. Sie sind besonders problematisch und ein großer Risikofaktor für den Pumpenbetrieb.

Der Verbrauch von Feuchttüchern ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Feuchttücher werden zur Reinigung des Babypopos verwendet, als feuchte Waschlappen, feuchte Allzwecktücher oder als spezielle Reinigungstücher für die WCs. Ein großer Teil der Feuchttücher besteht aus Kunststofffasern, sie sind sehr reißfest und lösen sich - im Gegensatz zu Toilettenpapier - auch bei sehr langer Verweildauer im Wasser nicht auf. Werden sie über die Toilette entsorgt, landen sie im Kanal, verknoten sich mit anderen Feststoffen und verstopfen das Laufrad der Pumpe. Im schlimmsten Fall gehen die Pumpen durch die Feuchttücher kaputt.

  


21.04.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Am 25. April ist der Tag des Baumes"

Der Umwelt zuliebe: Am 25. April ist der Tag des Baumes

 

Als der Tag des Baumes am 25. April 1952 von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Deutschland eingeführt wurde, sollte die Bevölkerung auf die starken Waldverluste durch den Krieg und die Nachkriegszeit aufmerksam gemacht werden. Heute hat der Tag des Baumes mehr denn je Bedeutung, denn unsere Bäume leiden zum einen stark unter den Folgen des Klimawandels und spielen zum anderen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen diesen.

Der Klimawandel hat die Bedingungen in den letzten Jahren entscheidend verändert. Denn immer häufiger auftretende Dürreperioden, die rasante Ausbreitung von Insekten und die globale Erderwärmung zerstören nicht nur unsere aktuellen Wälder, sondern bedrohen auch den Wald der Zukunft. Deswegen können am eigentlichen Tag des Baumes keine traditionellen Baumpflanzungen mehr umgesetzt werden, da Setzlinge für größere Flächen verdursten würden. Nur noch Bäume mit Ballen können gepflanzt werden. (https://www.sdw.de/fuer-den-wald/aktivitaeten-im-wald/aktionstage/tag-des-baumes/)

Mit dem Tag des Baumes verfolgt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald das Ziel, Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie wertvoll Bäume für uns alle sind. Der Aktionstag soll uns motivieren, sich aktiv für den Wald einzusetzen und etwas für die Bäume zu tun. Durch praktische Aktionen und Pflanzungen können wir so eintauchen in die Welt der Bäume.

Jeder von uns kann aktiv tätig werden. Es finden in der Region einige Initiativen statt. Und wer einen Garten besitzt, kann mit seiner Familie an diesem Tag ebenfalls einen Baum pflanzen.


21.04.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Langsam aber sauber"

Der Umwelt zuliebe: Langsam, aber sauber

 

Nach einem ausgiebigen Essen mit Familie oder Freunden stapelt sich das Geschirr in der Küche. Schnell räumen wir alles in die Spülmaschine ein, klappen sie zu und drücken auf Start. Wer den Eco-Waschgang wählt, entscheidet sich automatisch für eine lange Laufzeit. Das irritiert und lässt viele zögern – wäre kürzer nicht sinnvoller? Nein, denn die Zeit spricht in diesem Fall für die Umwelt. Die meiste Energie wird verwendet, um zu Beginn das Wasser und am Ende die Trocknungsluft aufzuheizen. Je schneller es losgehen soll, desto mehr Energie wird verbraucht - und genau da setzt der Eco-Modus an: Er nimmt sich nicht nur mehr Zeit, um Wasser und Luft zu erwärmen und spart damit Energie, sondern er verlängert die Laufzeit auch, um mit weniger heißem Wasser genauso gründlich zu waschen. So lässt sich also mit etwas Geduld leicht Energie sparen.

 

Aber Achtung: Der Spareffekt ist dahin, wenn die Maschine nur halb voll ist. Halten Sie sich deshalb an den Grundsatz «Vollladen, aber nicht vollstopfen» – und Sie machen alles glänzend richtig.


21.04.2026 - Der Umwelt zuliebe: "Frühjahrsputz schonend für die Umwelt"


Die Sonne bringt es ans Licht: Besonders im Frühjahr, wenn die Tage heller und länger werden, wollen wir alles in der Wohnung auf Hochglanz bringen. Im Interesse der Umwelt und unserer Gesundheit sollten wir einige Dinge beachten.

Viele Reiniger, Backofensprays, Toilettensteine und Chemikalien helfen oft nicht so, wie es die Werbung verspricht, zusätzlich belasten sie unnötig die Umwelt. Für einen wirkungsvollen Frühjahrsputz reichen meist wenige, einfache Reinigungsmittel aus.

Nutzen Sie alternative Reiniger oder ökologische Präparate. Sie enthalten keine Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe, sind biologisch abbaubar, phosphat- und lösemittelfrei und oft ohne bleichende Stoffe.

Oftmals sind die Klassiker immer noch das Beste. Essigessenz kann alles säubern, was ein scharfes Putzmittel nicht besser könnte. Verdünnt mit warmem Wasser ergibt es einen guten Allzweckreiniger. Das Gleiche gilt für Zitronensäure oder Soda. Mit Natron lassen sich Gerüche im Kühlschrank neutralisieren und Flecken leichter entfernen. Diese Geheimwaffe unter Ihren Reinigungsutensilien ist besonders umweltschonend. Backpulver ist ein Hausmittel, mit dem man vieles sauber bekommt — angebrannte Töpfe, verkalkte Fliesenfugen oder den Backofen: Backpulver auf die verschmutzte Stelle geben, auf 50 Grad erhitzen und hinterher auswischen. Gemischt mit Zitronensaft entfernt Backpulver viele hartnäckige Verschmutzungen. Man kann es auch auf eine halbe Zitrone streuen und damit die Spüle blank wischen.

Außerdem ist die Dosierung der Mittel entscheidend: Weniger ist meist mehr. Oft reichen ein paar Spritzer für einige Liter Wasser aus.