Ortsgemeinde Asbach
Familiär
Liebenswert
Lebensfroh
Der Zentrumsort im vorderen Westerwald

Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

09.04.2025 - Der Umwelt zuliebe "Wenn's ein neuer sein soll"

Der Umwelt zuliebe: Wenn’s ein neuer sein soll

Nach dem ersten Grillabend wird klar, für die bevorstehende Grillsaison muss ein neuer Grill her. Für zu Hause kommt natürlich ein Einweggrill auf keinen Fall in Frage. Und auch von einem Holzkohlengrill sollten wir uns verabschieden. Für die Holzkohle werden Naturwälder abgeholzt, deutsche und andere europäische Anbieter packen die importierte Holzkohle meist nur ab. Grillkohle aus Polen z.B. besteht überwiegend aus Holz aus der Ukraine und aus Nigeria.

Die waldfreundlichste Alternative ist ein Elektrogrill. Und wenn Sie ihn mit Ökostrom betreiben, wird er noch umweltfreundlicher. Ein Elektrogrill ist sofort einsatzbereit, er wird einfach ein- und ausgeschaltet – das spart Energie und schont das Klima. Ein Elektrogrill ist langlebig und reparaturfähig, wir verschwenden weniger wertvolle Ressourcen.

Hinzu kommt, dass das Grillen mit einem Elektrogrill deutlich gesünder ist. Es entstehen weniger krebserregende Stoffe, die das Grillen mit Kohle so gesundheitsschädlich machen.

Und natürlich entsteht weniger Rauch. Wenn Sie den Elektrogrill z.B. auf dem Balkon nutzen, wird Ihr Nachbar es Ihnen danken, denn es entsteht kein Grill-Rauch, der ihn stören könnte.

Übrigens: Ein Gasgrill hilft zwar, Grillkohle zu vermeiden, ist aber durch das fossile Gas nicht wirklich umweltfreundlich. (www.bund.net)


02.04.2025 - Der Umwelt zuliebe " Wenn die Grillsaison beginnt...."

Die Sonne scheint, Ostern steht vor der Tür, wir nutzen die schöne Zeit, um den Grill herauszuholen und die Grillsaison zu eröffnen. Damit Müll vermieden wird, sollte man auf Einweggrills verzichten. Besser sind herkömmliche, langlebige Grills aus Metall.

Nutzen Sie nach Möglichkeit keine Aluschalen oder Alufolie, sondern besser wiederverwendbare Grillschalen oder -platten aus Edelstahl, Keramik oder Stein. Grillunterlagen aus Metall oder Schiefer sind nachhaltiger als Alufolie. Haben Sie schon einmal versucht, auf Kohlblättern zu grillen? Das ist jedenfalls eine mögliche Alternative, ein Versuch lohnt sich. Aluschalen und -folie sind für säurehaltige oder salzige Speisen ohnehin gesundheitsgefährdend.

Nutzen Sie wiederverwendbares Geschirr statt Einweggeschirr. Das vermeidet unnötigen Müll und Ihr Grillgut sieht gleich hochwertiger aus. Auch einmal benutzbares Plastik oder Pappgeschirr verbraucht nur unnötig Energie und Ressourcen. Der Verkauf von Einweggeschirr aus reinem Plastik ist in der EU sowieso schon seit 2021 verboten, und auch die Pappteller, die sich noch im Handel befinden, sind nicht besonders ökologisch, weil oft mit Kunststoff beschichtet.

Nutzen Sie einfach das gleiche Geschirr wie im Alltag. Bestimmt finden sich noch reichlich ausrangierte Teller hinten im Küchenschrank. Beim Grillausflug sollte auf das eigene Camping-, Porzellan- oder Hartplastik-Geschirr zurückgegriffen werden. Oder Sie investieren einmal in ein gutes und robustes Set Campinggeschirr.


26.03.2025 - Der Umwelt "Müll gehört in die Tonne oder zum Wertstoffhof"

Bei der bevorstehenden Aktion „Asbach räumt auf“ wird es offensichtlich: An einigen Stellen im Wald, an Parklätzen oder Wegesrändern liegt reichlich wilder Müll. Er verschandelt nicht nur unsere Umwelt, er stellt auch eine erhebliche Gefahr für die Natur und unsere Gesundheit dar. Dabei ist die unrechtmäßige Entsorgung oftmals genauso aufwendig oder sogar aufwendiger als den Müll zum Wertstoffhof zu bringen oder über einen Entsorgungsscheck abholen zu lassen.
Bei den wilden Ablagerungen handelt es sich oft um Sperrmüll oder Elektroschrott. Das könnten die Verursacher mit einem Entsorgungsscheck vor der Tür abholen lassen. Das Abladen solcher Gegenstände verursacht viel Bürokratie und erhebliche Folgekosten, die am Ende hinsichtlich der Entsorgung von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

Auch Gartenabfälle gehören nicht in den Wald oder in die Natur. Darin finden sich oft Samen oder Pflanzenteile von sogenannten Neophyten, Pflanzen, die bei uns nicht heimisch sind. Neophyten, wie der Japanische Staudenknöterich oder das Indische Springkraut breiten sich teils stark aus. Dadurch werden heimische Pflanzenarten verdrängt.

Illegale Müllentsorgung ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt. Verursacht die illegale Müllentsorgung eine Verschmutzung von Luft, Boden oder Gewässern, handelt es sich sogar um eine Straftat. Bei der Bemessung der Strafe wird berücksichtigt, in welchem Ausmaß der illegal entsorgte Müll den Boden, die Luft oder die Gewässer nachhaltig verunreinigt. Für eine Verurteilung reicht es aus, dass die Gefahr der Verunreinigung besteht.

Fazit: Nutzen Sie die Entsorgungsschecks oder bringen Sie Ihren Müll zu den Wertstoffhöfen nach Linkenbach oder Linz. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Samstag 08:00 bis 12:00 Uhr, Annahmeschluss:
15 Minuten vor Betriebsende.

Melden Sie illegale Ablagerungen über das Formular der Abfallwirtschaft im Landkreis Neuwied oder nutzen Sie die App von MÜLLweg! DE, wenn Sie illegale Müllablagerungen in unserer Region sehen.



18.03.2025 - Der Umwelt: "Wohin mit alten Textilien?"

 

Ab dem 1. Januar 2025 ist die Entsorgung von Textilien in der Restmülltonne nicht mehr gestattet ist. Es gibt aber viele gute Möglichkeiten, gebrauchte und gut erhaltene Kleidungsstücke zu verwerten. Zum Beispiel:

·      Bringen Sie die Textilien in der Kleiderkammer der AWO vorbei, die es auch in Asbach und an vielen anderen Orten gibt.

·      Achten Sie auf den nächsten Flohmarkt, die jetzt auch in unserer Nähe wieder stattfinden.

·      Bringen Sie besonders schöne und sehr gut erhaltene Stücke in Secondhandläden, die den Verkauf für Sie übernehmen.

Aber was soll mit den Teilen geschehen, die nicht mehr getragen und weitergegeben werden können. Auch für diese Textilien gibt es Möglichkeiten. Sie können diese Teile in den Altkleidercontainern entsorgen, die in allen Gemeinden stehen.

Diese Container und deren Stellplätze sind allerdings keine „Müllabladestationen“. Leider entsorgen einige Mitbürgerinnen und Mitbürger auch immer noch anderen Müll, wenn sie die Altkleider vorbeibringen. Für stark verschmutze Textilien (z.B. Putzlappen) kann weiterhin das bekannte Entsorgungssystem genutzt werden.

 

Eine besondere Möglichkeit, die kaum jemand kennt und nutzt, ist, einen großen Beutel der alten Teile in Bekleidungsgeschäften abzugeben. Dabei ist es nicht wichtig, ob die abgegebenen Teile ganz oder tatsächlich einmal Kleidung waren oder etwas anderes. Hauptsache, sie bestehen aus Stoff und können weiterverarbeitet werden. Sie erhalten oft sogar einen 10%-Gutschein für den nächsten Einkauf und die Produkte müssen nicht aus dem Geschäft stammen. Das ist z.B. möglich bei H&M, bei C&A (sogar als Paket, das Porto wird übernommen), bei ZARA, Zalando und vielen anderen Modeketten. Informieren Sie sich dazu im Internet.