Ortsgemeinde Asbach
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Der Umwelt zuliebe

In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.

15.07.2024 - Der Umwelt zuliebe "Unterstützen Sie die Müllabfuhr"

 

Es gibt viele plausible Gründe, warum es mit der Leerung Ihrer Mülltonne nicht geklappt haben kann. Wir haben für Sie die häufigsten Ursachen aufgelistet. Hier ein paar Tipps, wie Ihre Mülltonnen mühelos geleert werden können:

Stellen Sie Ihre Mülltonnen am Abfuhrtag bis spätestens 6.00 Uhr bereit.

Stellen Sie sicher, dass das Müllfahrzeug die Abholstelle anfahren kann und die Müllwerker Zugriff zu Ihrer Tonne haben. Ungünstig geparkte Fahrzeuge können ein Hindernis bei der Leerung darstellen. Es kann auch vorkommen, dass die Äste eines Baumes so gewachsen sind, dass das Müllfahrzeug nicht passieren kann, ohne einen Schaden zu verursachen. Die Abfallwirtschaft bittet die Bürgerinnen und Bürger, darauf zu achten, dass die Durchfahrt ohne Schaden an Baum oder Fahrzeug möglich ist.

Denken Sie daran, dass die graue und die braune Tonne von einem Fahrzeug mit Schwenkarm geleert werden. Das bedeutet, dass die Tonnen mit den Griffen nach vorne an der Straße stehen müssen.

Manchmal wird eine Tonne nicht geleert, weil der Tonneninhalt gepresst ist. Wird der Müll zu stark gepresst, kann es passieren, dass der Inhalt nicht herausfällt.

Es kann auch schon mal ein Problem mit dem Chip der Tonne aufkommen. Dann wird ein Aufkleber an der Tonne angebracht mit der Bitte, die Abfallberatung zu kontaktieren, um die Leerung erneut sicherzustellen.

 

01.07.2024 - Der Umwelt zuliebe "Kühl, frisch, nachhaltig"

Frisches Wasser trinken, Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen? Das geht mit Trinkwasser made in Germany. Es kommt in jedem Haushalt aus der Leitung – und das in hervorragender Qualität. Wer Flaschenwasser im Ladenregal stehen lässt, schont jeden Tag die Umwelt ein klein wenig.
Die Wasserqualität in unserer Region kann sich sehen lassen: Hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards garantieren einwandfreie Qualität, es ist rund um die Uhr verfügbar – und schneidet im Vergleich mit anderen Getränken auch ökologisch hervorragend ab. So ist es beispielsweise 2500-mal umweltfreundlicher als Milch und immer noch rund 450-mal umweltfreundlicher als Mineralwasser. Trotzdem wurden im Jahr 2023 in Deutschland pro Person 123 Liter in Flaschen konsumiert. Davon werden viele aus dem Ausland importiert.
Wer sein Glas mit Wasser aus dem Hahn fühlt, schont also die Umwelt. Wie und was wir konsumieren, liegt in unserer Hand. Wer sich beim Einkaufen Gedanken über die Auswirkungen des eigenen Konsums macht, übernimmt Verantwortung.

Die Entscheidung für Trinkwasser aus der Leitung ist ein guter Anfang.

 

25.06.2024 - Der Umwelt zuliebe: "Klimakrise? Ach, hör doch auf!"


Eine der beliebtesten Aussagen der Klimawandelleugnerinnen und -leugner ist, dass alles nur Panikmache sei. Dabei wird oft von den nötigen Klimaschutz-Maßnahmen abgelenkt. Da heißt es zum Beispiel, wir hätten gar keinen Einfluss auf den Klimawandel oder Klimaschutz wäre zu teuer oder sozial ungerecht oder andere Länder sollten mal zuerst was unternehmen. Dazu werden immer mehr Mythen gestreut – damit muss Schluss sein.

 

Wir müssen Klimaschutz zum Thema machen und mit Nachbarn, Freunden und Verwandten darüber ins Gespräch kommen Dabei dürfen wir uns nicht als dogmatische Klimaretter oder Moralapostel betätigen. Aber so simpel es klingen mag, wir müssen mehr darüber reden, was wir für den Klimaschutz tun können und warum. Öffentliche Appelle und Berichte über die Medien erreichen bei Weitem nicht die Aufmerksamkeit und Wirksamkeit wie überzeugende Mitmenschen aus unserem persönlichen Umfeld.


Wir können unsere Kinder sensibilisieren, indem wir früh darauf hinweisen, dass es wichtig ist, Energie zu sparen, Müll zu trennen, sinnvoll einzukaufen und vieles mehr. In der Regel wissen unsere Kinder da oft besser Bescheid und gehen als Beispiel voran.

25.06.2024 - Der Umwelt zuliebe: "Grüne Nische mit Potential"



Geht es um die Förderung der Artenvielfalt, denken wir gleich an Felder, Wald und Wiesen. Natürlich sind große natürliche Rückzugsgebiete für die Natur unverzichtbar. Stimmen die Voraussetzungen, kann aber ebenso ein dichtes Netzwerk von kleinen Nischen vielen Arten sehr effizient eine Heimat bieten – auch mitten in Wohngebieten.

Dass es in vielen Weltregionen nicht gut um die Biodiversität steht, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Deutschland ist leider nicht ausgenommen: Zahlreiche einheimische Pflanzen und Tiere gelten auch hier als bedroht oder sind bereits ausgestorben. Neue Studien sind der Frage zur natürlichen Vielfalt in Siedlungsgebieten nachgegangen. Dazu wurden einzelne Flächen von mindestens einem Quadratmeter auf Pflanzenarten untersucht, die sich dort angesiedelt haben – mit einer spannenden Erkenntnis: Zwar beherbergt jede untersuchte Fläche für sich allein nur wenige unterschiedliche Arten. Zählt man aber die Pflanzen auf vielen kleinen Einzelflächen zusammen, zeigt sich eine erstaunlich hohe Artenvielfalt. Biodiversität gibt‘s also auch in bebauten Gebieten. Das funktioniert jedoch nur, wenn die kleinen Natur-Hotspots möglichst nahe beieinanderliegen, damit Samen und Pollen sich vermehren können. Gefragt sind keine isolierten Inseln, sondern ein großes Netzwerk an grünen Nischen.
Zum Netzwerk können auch ein Fenstersims, Balkon, eine Garageneinfahrt und ein Hinterhof gehören – je zahlreicher die Nischen, desto besser. Wer eine solche Nische pflegt, sollte auf Kräuter oder einheimische Blumen setzen. Und: Leben und leben lassen soll auch für die Pflanzenwelt gelten: Schlägt Grünes zwischen
Pflastersteinen oder in vermeintlich nutzlosen Ecken Wurzeln, darf man das auch mal so stehen lassen. Es ist ein Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht.