In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.
Am 8. August
ist Weltkatzentag. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
appelliert an diesem Tag an alle Hauskatzenbesitzer, ihre freilaufenden
Lieblinge kastrieren zu lassen – als Beitrag zum Katzen-, Arten- und
Wildkatzenschutz.
Hauskatzen sind das beliebteste Haustier der Deutschen. 2023 lebten 15,7
Millionen in unseren Haushalten. Katzenhalter haben natürlich eine Verantwortung
für ihre Katzen, denn unkastrierte Freigänger tragen zur Vermehrung von
verwilderten Streunerkatzen bei. Die sind oft krank und unterernährt und
vermehren sich rasant. Sie erbeuten viel häufiger Vögel und andere Tiere, weil
sie nicht gefüttert werden und sie können eine Bedrohung für die geschützte
Europäische Wildkatze sein. Wenn sich die Streunerkatzen mit der Europäischen Wildkatze
paaren, entstehen Hybride, die eine Gefährdung für die Wildkatzenbestände sind.
Nach genetischen
Untersuchungen sind die Wildkatzen in großen Waldgebieten wie in der Eifel oder
bei uns im Westerwald noch echte Wildkatzen. In einigen Gebieten in Baden-Württemberg
wurden in den letzten Jahren viele Hybridkatzen nachgewiesen und in Schottland gibt
es mittlerweile nur noch Hybride und gar keine echten Wildkatzen mehr.
Die Kastration oder Sterilisation von freilaufenden Hauskatzen hilft dem
Vogel- und Artenschutz und schützt Europäische Wildkatzen vor Hybridisierung.
Europäische Wildkatzen sind echte Wildtiere und sind laut
Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Wildkatzen sind auf vernetzte,
naturnahe Laub- und Mischwälder angewiesen und verlassen die schützende Deckung
nur ungern. Sie sind ausgesprochen scheu, meiden menschliche Siedlungen und
leben versteckt und zurückgezogen in unseren Wäldern.
Unsere Hauskatzen stammen von der Afrikanischen Falbkatze ab. Hauskatzen wurden erstmals von den Römern nach Mitteleuropa gebracht. Allerdings können wir davon ausgehen, dass die Hauskatze den Menschen schon seit Beginn der Zivilisation begleitet. Sie ist leicht zu zähmen und von allen Katzenarten am wenigsten aggressiv.
Alle Hauskatzenbesitzer können einen Beitrag zum Wildkatzenschutz leisten, indem sie ihre freilaufenden Katzen sterilisieren oder kastrieren lassen!
Der Umwelt zuliebe: Warmwasser sparen
Für Warmwasser, das fürs Duschen, Hände- und Wäschewaschen genutzt wird, wird viel Energie benötigt. Es ist klimafreundlicher, die Temperatur etwas herunterzudrehen und das Wasser weniger lang laufen zu lassen. Ziehen Sie eine Dusche dem Vollbad vor und duschen Sie nicht länger als nötig. Wenn Sie einen Niederdruck-Brausekopf in Ihre Dusche einbauen, begrenzen Sie Ihren Warmwasserverbrauch deutlich. Damit sparen Sie mehr als die Hälfte der Energie. Mit einem Einhandhebelmischer für Küche und Bad können Sie schneller die gewünschte Temperatur einstellen und damit Wasser einsparen. Während Sie sich beispielsweise die Zähne putzen oder unter der Dusche einseifen, sollten Sie den Wasserhahn zudrehen.
Wäsche wird meistens auch bei niedrigeren Temperaturen um 30–40 °C prima sauber. Wer das Ökoprogramm nutzt, spart wegen des effizienteren Programms nicht nur Energie, sondern auch Wasser und Geld ein.
Es gibt viele plausible Gründe, warum es mit der Leerung Ihrer Mülltonne nicht geklappt haben kann. Wir haben für Sie die häufigsten Ursachen aufgelistet. Hier ein paar Tipps, wie Ihre Mülltonnen mühelos geleert werden können:
Stellen Sie Ihre Mülltonnen am Abfuhrtag bis spätestens 6.00 Uhr bereit.
Stellen Sie sicher, dass das Müllfahrzeug die Abholstelle anfahren kann und die Müllwerker Zugriff zu Ihrer Tonne haben. Ungünstig geparkte Fahrzeuge können ein Hindernis bei der Leerung darstellen. Es kann auch vorkommen, dass die Äste eines Baumes so gewachsen sind, dass das Müllfahrzeug nicht passieren kann, ohne einen Schaden zu verursachen. Die Abfallwirtschaft bittet die Bürgerinnen und Bürger, darauf zu achten, dass die Durchfahrt ohne Schaden an Baum oder Fahrzeug möglich ist.
Denken Sie daran, dass die graue und die braune Tonne von einem Fahrzeug mit Schwenkarm geleert werden. Das bedeutet, dass die Tonnen mit den Griffen nach vorne an der Straße stehen müssen.
Manchmal wird eine Tonne nicht geleert, weil der Tonneninhalt gepresst ist. Wird der Müll zu stark gepresst, kann es passieren, dass der Inhalt nicht herausfällt.
Es kann auch schon mal ein Problem mit dem Chip der Tonne aufkommen. Dann wird ein Aufkleber an der Tonne angebracht mit der Bitte, die Abfallberatung zu kontaktieren, um die Leerung erneut sicherzustellen.