In dieser Rubrik stellt der Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Artenschutz der Ortsgemeinde Asbach in regelmäßigen Abständen Tipps, Anregungen und Hilfestellungen zu den Themen Umweltschutz, Mülltrennung und Müllvermeidung bereit.
Wenn Sie im Garten einen gepflanzten Tannenbaum als Weihnachtsbaum nutzen und das jedes Jahr wieder, ist der Tipp für Sie nicht relevant. Wenn Sie allerdings in Ihrem Garten oder auf der Terrasse oder dem Balkon und auch drinnen im Wohnzimmer jedes Jahr wieder eine neue Tanne kaufen und schmücken, dann lesen Sie diese Alternative.
Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie einem Weihnachtsbaum herstellen, der wenig kostet, umweltfreundlich ist, jedes Jahr wieder verwendet werden kann und sehr individuell ist.
Ein Weihnachtsbaum aus Holz ist nachhaltig und kann jedes Jahr aufgestellt werden. Sie schützen die Natur, weil Sie keinen Baum aus Plastik kaufen. Ihrem Ideenreichtum, Ihrer Kreativität und Fantasie sind keinen Grenzen gesetzt, Sie finden aber auch viele Beispiele im Internet.
Und hier ein selbstgemachter Baum im Garten bei Tag.
Um die Umwelt zu schützen, ist es wichtig, schon die Kleinsten für den richtigen Umgang mit Müll zu sensibilisieren. Das ist für die Kinder wichtig und spannend, sie machen nämlich die Erfahrung, dass sie ihren eigenen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Es gibt viele Initiativen in den Kindergärten und ausreichendes Unterrichtsmaterial für die Schulen. Die wichtigste Aufgabe ist jedoch das Vorbild der Eltern. Sie zeigen und erklären, welche Abfallarten es gibt und was in welche Tonne gehört. Die richtige Zuordnung in die unterschiedlichen farbigen Behälter ist ein Beispiel dafür, wie schnell und einfach ein Kind im Alltag in die Mülltrennung mit einbezogen werden kann. Dazu gehört auch der gemeinsame Ausflug zum Altglascontainer, der gerade kleineren Kinder viel Spaß bereitet.
Vorbild können die Eltern aber auch sein, wenn sie vorleben, dass es besser ist, Müll zu vermeiden. Beim Einkauf eine Tasche mitnehmen, Obst und Gemüse unverpackt kaufen, auf Einwegflaschen zu verzichten oder statt Batterien aufladbare Akkus zu benutzen, sind einfache Beispiele.
Einweggetränkebecher, Chipstüten, Kronkorken – in dieser Jahreszeit, wenn die Bäume und Sträucher ihr Laub verlieren, wird es offensichtlich: Überall sehen wir jetzt die achtlos weggeworfenen Abfälle. Dafür gibt es inzwischen sogar einen Namen: Littering. Es schadet Umwelt, Mensch und Tier und verursacht hohe Kosten.
Abfälle, die in die Natur geraten, gefährden nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch Seen und Flüsse bis hin zu den Ozeanen dieser Erde sind in Gefahr. Kunststoffe z.B. belasten die Umwelt durch Mikroplastik, das sich absetzt, oder durch übertragene Schadstoffe. Der Umweltschaden, den das sogenannte Littering – das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, an Wegrändern oder im Wald verursacht, ist erheblich.
Dabei ist es doch so einfach. Nutzen Sie die Mülleimer, die überall verteilt hängen, stecken Sie bei der Wanderung die leere Tüte einfach in die Tasche, lassen Sie die Getränkeflasche im Auto liegen. Zuhause haben Sie den Müll schnell in Ihrer passenden Tonne entsorgt.
Der Umwelt zuliebe: Räumen wir mit einem Irrtum auf!
Wenn wir jetzt in unsere Gärten schauen oder im Wald spazieren gehen, dann sehen wir sie: die kleinen Nager flitzen wie Kobolde wild in der Gegend herum. Flink und fleißig suchen sie Bäume und Böden nach Nahrung ab. Der Winter ist nah, jede Nuss wichtig. Die Knopfaugen, der buschige Schwanz und ihre drollige Angewohnheit, Männchen zu machen – Eichhörnchen sind einfach Sympathieträger. Das gilt für alle Eichhörnchen, ganz gleich, ob sie rot, braun oder schwarz sind.
Die Fellfärbung ist wie unsere Haarfarbe, es gibt eben Unterschiede. Beim Eichhörnchen reicht es von Rot, rotbraun über dunkelbraun bis fast schwarz. Sie erlaubt den Tieren, sich auf Baumarten mit unterschiedlich gefärbter Rinde gut zu tarnen. In höheren Lagen kommen eher dunkle Tiere vor, in tieferen Lagen eher rote.
Viele Menschen halten das heimische Eichhörnchen mit der dunklen Fellfarbe für das invasive Grauhörnchen, das aus Nordamerika stammt und sich in Großbritannien und in Teilen Norditaliens ausbreitet. Das ist grau, deutlich weniger putzig, ein ganzes Stück pummeliger und hat keine weißen Pinsel an den Ohren. Eigentlich besteht ohnehin keine Verwechslungsgefahr, denn das Grauhörnchen kommt in Deutschland nicht vor. (www.faz.net)
Erfreuen wir uns also an unseren Eichhörnchen, ob rot, braun oder schwarz. Und wenn sie ihm etwas Gutes tun wollen, dann stellen sie im Winter ein Futterhaus für Eichhörnchen auf. Sie werden Ihre helle Freude haben, wenn das putzige Tierchen sich die Nüsse herausholt und sie auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse in den Pfoten hält und aufknabbert.